CRAVING - At Dawn




VÖ: 11.10.2013
(Apostasy Records)

Homepage:
www.facebook.com/CravingOfficial

Melodischen Death/Black Metal mit Pagan-Thematik in gleich drei Sprachen, deutsch, englisch und russisch serviert das Oldenburger Quartett CRAVING. Gastbeiträge diverser Gastmusiker u. a. Ex-SAVATAGE-Klampfer Chris Caffery, Ex-EQUILIBRIUM-ARAFEL-Bandmitglied Helge Stang, Lars Schlüter und Sebastian Levermann von den Arnsberger Power Metallern ORDEN OGAN und noch so einige mehr veredeln dieses Facettenreiche Silberdeckelchen zusätzlich. Hämmernde Doublebassdrums langgezogene Tiefengrowls, Akustikgitarren, Folkgesänge und stimmige Melodien ergeben ein bunt zusammen gewürfeltes ganzes mit System. „Sons of the Rebellion“ liegt mit seinen folkloristischgestrickten Akustikparts, Chorälen, hymnenhaften Melodielinien, kernigen Riffkaskaden und rasendem Blastspeedgeballer irgendwo zwischen ENSIFERUM und CHILDREN OF BODOM, TURISAS und FINNTROLL, die auf DIMMU BORGIR treffen. Wenn nur Bass, Drums und episch in Szene gesetzte Chöre zu hören sind kommen sofort wieder ENSIFERUM in den Sinn. „Targayen Wrath“ brilliert mit wahnsinnigen Rhythmuswechseln, galoppierenden Grooves, wohlstrukturiertem Songaufbau, superber Melodieführung und schwindel erregenden Leadsoli sorgen für ein hohes Spannungslevel.Im Durchschnitt bewegt sich das Material auf "At Dawn" zwischen fünf bis achteinhalb Minuten. Egal welches Stück angespielt wird, man entdeckt mit jedem weiteren Durchlauf etwas neues, die weiteren Tracks „In die Nacht hinein“, „Schwarze Flügel“, „Olga“, „Breath After Breath“, „Garden of Bones“, „Dance with the Wind“ und „Hellraiser“ lassen beschriebene Zutatenmischung ebensowenig vermissen. Kraftvoll produziert haut das Ding obendrein auch noch amtlich auf die Glocke. Diverse Stilwechsel fügen sich top qualitativ ins Dreisprachengemisch ein. Heißeres Gekreisch und locker aus dem Ärmel geschüttelte Blastspeed Attacken machen Appetit auf mehr, die immer wieder durchscheinende Pagan-Folk Melange unterstützt den klug durchdachten auch songwriterisch auf erlesenem Niveau befindlichen Songaufbau. Fans von FINNTROLL, ENSIFERUM, SUIDAKRA und CRYPTIC WINTERMOON sollten hier mehr als nur ein Ohr riskieren und bei Sichtung des Rundlings blind zugreifen! 64 Minuten Gesamtspielzeit sprengen wie das Album selbst locker den Normalrahmen. Hammer! Fette 9,5 von 10 Punkten für einen toll arrangierten Hammer Pagan/Folk/BlackDeath-Metal-Tonträger, dem es weder an Filigranen Rhythmus-, Tempowechseln, Nuancenreichtum, bissigem Härtefaktor, Kreativität und majestätisch erhabener Melodieführung mangelt. Super!

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