IHSAHN - Das Seelenbrechen

VÖ: 18.10.2013
(Candlelight Records)
Homepage:
www.facebook.com/ihsahnmusic
Experimentell war IHSAHN schon immer, und auch flott, das neue Album kam relativ schnell nach seinem Vorgänger und bei „Hiber“ meint man, dass die Jungs Pink Floyd mit einer Ladung Black Metal gekreuzt haben. Schmachtend ist der „Regen“ zu Beginn des Stücks, das dann ganz voller Melancholie steckt und eine recht depressive Ausstrahlung besitzt, um dann mit Choruntermalung noch den Bombast auszupacken. In „NaCl“ wird der Prog total ausgereizt, während „Pulse“ den weichen Sektor auslotet. „Tacit 2“ ist eigentlich nichts anderes als Krach und auch „Tacit“ ist eine richtig verworrene Nummer. Piano Spiel und einfach Vocals dazu, irgendwie will das nicht so bei mir wirken und beim folgenden „M“ ist auch wieder eine Spur Pink Floyd auszumachen.
Ich weiß ja nicht, wie weit die Experimentierfreude noch gehen soll, aber diese Scheibe ist schon extrem anstrengend zu hören und kann den Metal Fan im Normalfall nicht überzeugen, daher lass ich die Bewertung hier auch weg, in diese CD muss man erst rein hören, ob einem so was zu sagt.

