TEMPLE OF BAAL - Verses Of Fire




VÖ: 29.10.2013
(Agonia Records)

Homepage:
www.facebook.com/pages/Temple-Of-Baal/20135072962

10 Jahre nach ihrem Debüt sind die Franzosen mit Album Nummer vier zur Stelle und man merkt TEMPLE OF BAAL an, dass sich sich immer mehr vom reinen Black Metal zum Death / Black Metal orientieren.
Mit „το αστέρι 418“ kommt sofort die erste, heftige Attacke in Form einer rasenden Nummer, die im Mittelpart sich schwerfällig zeigt, um dann gegen Ende noch mal so richtig Fahrt aufzunehmen. Mit mächtigen Riffs und Hyperblast rast der „Bloodangel“ los, ein Track, der kaum Gnade kennt. Auch wenn „Arcana Silentium“ recht träge beginnt, es dauert nicht lange, bevor auch hier ordentlich drauf gedroschen wird und in „The 10th Aethyr“ wird mit frostigen Riffs und einer majestätischen Ausstrahlung begonnen. Wie nicht anders zu erwarten wird es dann auch hier um einiges schneller und das ist auch der Punkt, an dem die Franzosen eine Spur zu vorhersehbar werden. Immer wieder kommt es in den folgenden Stücken zum gleichen Schema, dass einem schleppenden Beginn eine Trümmer Orgie folgt und da ist der Spaß doch etwas eingetrübt.
So bleiben im Endeffekt zehn Stücke mit über einer Stunde Spielzeit, was genug Stoff fürs Geld ist, doch wegen der Berechenbarkeit am Ende 6,5 von 10 Punkten übrig.