LETHAL SAINT - WWIII

VÖ: 20.03.2015
(Pure Steel Records)
Style: Heavy Metal
Homepage:
LETHAL SAINT
Zypern kennen viele Urlauber als Reiseziel. Das auf der Insel waschechter Heavy Metal in Reinkultur gespielt wird, ist weitaus weniger bekannt. Der Name LETHAL SAINT dürfte sich sehr bald wie ein Lauffeuer in der traditionellen Undergroundmetalszene herumsprechen. Gründe hierfür gibt es genug: Majestätischer Choralgesang, krachende Gitarrenriffattacken, quirlige Filigranleadsoli, packende Melodien, coole Tempowechsel, donnernde Drums... ausdrucksstarker Gesang, leidenschaftlich, druckvoll fett ausgesprochen hymnenhaft, ungeschliffen mit reihenweise übelst brutal scharfen Kanten dröhnt ein gewaltiges Pfund satt killenden Heavy Metals aus der Anlage, das problemfrei sämtliche Boxen zum Glühen bringt! LETHAL SAINT Vocalakrobat Andreas Pouyioukkas glänzt durch variablen Gesang, dessen vielschichtige Reibeisenröhre vor spitzen High Pitched Screams ebenso wenig zurückschreckt, wie vor tiefkehlig rauen Gesangsparts, stellenweise sogar leichte Parallelen zu ex ICED EARTH-Sangesikone Matt Barlow aufweist). Unterstützung findet der vielseitige Vocalist durch kräftige Backingvocals der Kollegen. Überhaupt erinnern die Zyprioten trotz ihrem Faible für klassische Vorbilder häufig mehr als nur einmal unglaublich stark an ICED EARTH zu deren Hochphase. Unabhängig ob der Track nun „Chaos Rising“, „Omen“ oder „Ascend to Power“ heißt: Bei LETHAL SAINT kreist permanent der Dampfhammer! Soviel Druck, unbändige Spielfreude, brilliant harmonierende Twin-Gitarren Dynamik, brachiales Doublebassgehämmer, ein sauberes Händchen für gefühlvolle Melodien, schneidende Riffs, druckvolle Bassläufe und donnernde Grooves müssen Freunde unverfälscht echter Heavy Metal-Stahlschmiedekunst regelrecht in ihren Bann ziehen! 8,5 von 10 Punkten.

