BOOMERANG - Sound Of Sirens

VÖ: 01.02.08
(Pure Steel Records)
Homepage:
www.boomerang-metal.de
Als Erstes fällt sofort nach dem melodischen Intro und Titelsong mit "One Night To Remeber" eines gleich auf: Mit den Frankenthalern ist hier eine Spitzen-Combo am Start, die neben dem hrausragenden Frontmann Axel Johann einen genialen Mann am Mikro hat. Mit Thomas Fahrnbach und Stefan Zobel kriegen wir hier umwerfende Riffs in den Gehörgang geschossen, die sich gewaschen haben, Basser Daniel Schäfer und Drummer Andreas Reichard tun ihr übriges dazu, dass die dritte Scheibe der Pfälzer zu einem Highlight mutiert. Das erste Stück ist voll Power, voll Melodie, einfach geil gespielter Metal, der geradlinig nach vorne abgeht. Die "Sleeping Titans" sind eine Gitarren betonte Nummer, die mit verdammt geilen Breaks daherkommt und beim Riffing ein ganz klein wenig Iced Earth Feeling aufkommen lassen. Starker Refrain, abwechslungsreich wie die Sau, stampfend und metallisch ohne Ende, das sind Merkmale von "Of Fire", wogegen der "Skin Walker" zu Beginn erst mal flott lospowert. Doch im Verlauf des Tracks werden Boomerang immer verspielter und das Stück ist voller Feinheiten. Mit oberfetten Riifs und einem unglaublich genialen Frontmann drückt uns "Spawning Ground" förmlich an die Wand, ab und an rollen mal auch etwas flotter die Doublebass, um dann wieder zu einer puren Metal Nummer überzugehen. "Blood Angel (TCO III)" hat einen Hauch von Mittelalter in sich, geht aber denoch voll flott ab, eine Bangernummer vor dem Herrn einfach. Zudem singt hier Axel sogar in Latein, auf so was muss man erst mal kommen und es dann auch so phänomenal umsetzen können, Respekt Jungs. "Insecure" baut sich auf, dass jeder Metal Fan süchtig danach wird, balladesker Beginn, bombastische und mitunter flotte Weiterführung und vor allem FETTE Gitarren. Vom Power zum Thrash ist es nicht weit, "The House of Silent Screams" kratzt ein wenig an dieser Grenze, doch bei Boomerang kommen eingängige Melodien dazu, die den Track zu einem Erlebnis machen. Ein Nackenbrecher zum Schluss gefällig ? - kein Problem, "Phoenix Rising" ist ein Paradebeispiel dafür.
Mit diesem Album wird dem internationalen Triumphzug nichts im Wege stehen. Wer puren Metal will, der ist mit diesem Hammerteil voll bedient und kommt nicht mehr davon los.
Mit diesem Album wird dem internationalen Triumphzug nichts im Wege stehen. Wer puren Metal will, der ist mit diesem Hammerteil voll bedient und kommt nicht mehr davon los.

