PERPETRATÖR - Altered Beast

01 perpetrator

VÖ: bereits erschienen
(Caverna Abismal Records)

Style: Thrash Metal

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PERPETRATÖR

Vier Jahre nach ihrem Debüt haut das portugiesische Thrash Trio wieder ein Album raus und mit ihrerm old school Geballer treffen sie genau meinen Nerv. Mit „Altar of the Skull“ geht es sofort flott ans Werk und gerade bei den Vocals ist hier und da immer Schmier von Destruction im Hinterkopf. Hier und da wird, wie auch in „Extreme Barbarity“ das Tempo gerne mal verschleppt und danach kommt in „The Doors of Perception“ anfangs auch mal ein groovender Part zu uns. Doch das hält nicht lange, denn die Portugiesen legen gerne im Speed eine Schippe nach und holzen cool daher. Und es gibt sogar sanfte Klänge in dem instrumentalen Zwischenspieler „Fires of Sacrifice“, um dann mit „Lethal Manhunt“ ein wenig Break lastig zu beginnen. Dies bleibt aber nur kurz so, denn auch hier sind die drei Herren darauf bedacht, eine fegende Thrash Salve nach der anderen abzufeuern. Nicht nur, dass „A Fleeting Passage Through Hell“ geradlinig nach vorne thrasht, auch Knüppel Passagen sind mit an Bord, wogegen das sehr gute Solo auch ein paar gute Melodiebögen hat und die Double Bass ordentlich wummert. „Terminal Possession“ gibt dafür oftmals Vollgas, der „Jungle War“ hat erneut diesen Destruction Touch und ist teilweise extrem schnell gespielt, um dann bei „Let Sleeping Dogs Lie“ oftmals mit catchy Drive rüber zu kommen. Der „Hellthrasher“ bietet uns Kick Ass Thrash, ein geiles Solo und auch ruhige Parts, ein Song voller Abwechslung und im finalen „Black Sacristy“ wird noch mal richtig hingelangt, was Härte und Tempo anbelangt. PERPETRATÖR lassen den old school Spirit mit einer leichten Prise modernem Thrash verschmelzen, der gut wirkt und somit auch 7,9 von 10 Punkten erhascht.