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REVEL IN FLESH - Relics Of The Deathkult

03 revelinflesh

VÖ: 16.03.2018
(War Anthem Records)

Style: Death Metal

Homepage:
REVEL IN FLESH

In meinen Augen machen Compilations oftmals keinen Sinn, doch das trifft bei REVIEL IN FLESH nicht zu, denn hier haben wir sogar zwei Gesichtspunkte, die diese Veröffentlichung zu einem Pflichtkauf macht. Zum einen gibt es viele Sammler, die gar keinen Plattenspieler mehr haben und zum anderen sind die EP's und Splits teilweise schon vergriffen. So haben aber alle REVIEL IN FLESH Fans nun die Möglichkeit, die Songs endlich zu bekommen und dann auch noch von allen EP's. Das fängt an mit dem herrlich derb kriechenden „Bonecrusher“ aus dem Jahre 2012 und auch 2014 waren REVEL IN FLESH mit „Corpus Vermis“ richtig stampfend unterwegs. Hier bollern die Drums wie eine eins, fangen dann mächtig an zu treiben und dazu sind nicht nur die skandinavisch angehauchten Riffs ein Brett, sondern auch der geile Gesang von Habersson, der nicht nur mit Growls, sondern auch großartigen Screams super bei mir ankommt. Aus dem selben Jahr stammt „A Chant of Misery“, das nicht nur drückend wie Sau ist, sondern auch mit einer düsteren Atmosphäre total überzeugt. Ebenfalls 2014 wurde „Deathkult“ geboren, ein Hammer Track, der mir vor allem durch seine rasenden Parts gefällt, aber auch der Up Tempo Death von REVEL IN FLESH ist einfach nur großartig. Faul waren die Jungs 2014 nicht, denn abermals kam eine EP raus, bei der „Phlebotomy“ drauf war, ein Song, der von Sound her eher Demo Charakter hat, aber dadurch sein old school Flair noch mehr aufpimpt. Das Stück ist im typischen Skandinavien Mid Tempo mit mächtig Druck gehalten und trotz des etwas dünnen Sounds lässt es der Song krachen. Zwei EP's gab es auch 2015, auf einer ist „Nightrealm Ghouls: The Dead Will Walk the Earth“ vertreten, wo die Jungs mit breiter Brust und volle Kanne nach vorne gehen, das Riffing prägnant ohne Ende, die Growls ein Genuss und die Drums mächtig ohne Ende. Der andere ist „The Ending in Fire“, bei dem man meint, die Schraubzwinge presst deinen Schädel immer mehr zusammen. Der Song drückt so was von heftig, dass einem Hören und Sehen vergeht. 2016 gab es „Casket Ride“, ein Track, der einen tödlichen Drive hat, der mich als Hörer packt und nicht mehr los lässt. Death Metal in Reinkultur und dazu noch griffig wie Sau, so soll es sein. Aber nicht nur eigene Songs sind hier vertreten, mit „Pay to Die“ von Master, „Mutilation“ von Death und „Deny the Light“ von Headhunter D.C. sind noch drei Cover Versionen mit auf diesem Album, das damit verdammt wertig ist und das in keiner Sammlung fehlen darf. Von mir klare 9 von 10 Punkte und der Hinweis, dass hier der Sound auch ein wenig schwankt, was durch die verschiedenen Produktionen begründet werden muss.

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