• Home
  • Reviews & Interviews
  • CD-Reviews
  • MOURNFUL CONGREGATION - The Incubus of Karma

MOURNFUL CONGREGATION - The Incubus of Karma


VÖ: 23.03.18
(Osmose Productions)

Style: Funeral Doom

Homepage:
MOURNFUL CONGREGATION

Australiens Pioniere des düsteren Funeral Doom MOURNFUL CONGREGATION melden sich mit einer neuen Scheibe zurück und knüpfen im Endeffekt dort an, wo der schon sechs Jahre in der Vergangenheit liegende Vorgänger 'The Book of Kings' endete. 'The Incubus of Karma' enthält alle von der Band bekannten Trademarks, die man als Funeral Doomer gar nicht erst suchen muss. 80 Minuten Gesamtspielzeit sind ein gewichtiges Paket. Verzerrt beschwörender Gesang, der wenn auch nur selten) überraschend verträumte Ausmaße annimt) langsam wabernde Riffs, Vielseitigkeitsfaktor begrenzt. Handwerkliches Können ist wie gewohnt vorhanden. „Stranger Things“, „The Rubaiyat“, der Instrumental-Titeltrack „The Incubus of Karma“ oder die sich über eine gefühlte Zeitdauer von 22-Minuten dahin ziehend in raumgreifender Finsterepik ausdehnende Schluß-Walze „A Picture of the Devouring Gloom Devouring the Spheres of Being“ präsentieren die Australier in gewohlter Qualität. Mehr Abwechslung wäre zumindest vereinzelt wünschenswert gewesen, handwerlich und genretechnisch gibt’s an der Umsetzung überhaupt nichts auszusetzen. Eche Pioniere haben ihr Handwerkszeug von der Pikegelernt. MOURNFUL CONGREGATION liefern mit 'The Incubus of Karma' weiteren Beweis dafür. Grundlegende Warnung für zarte Gemüter erfolgt spätestens jetzt: Dieser Trip ist langatmig, schwer verdaulich von Anfang bis End bizarr und extrem zäh.

Fazit: Düsterer Trauerweidensoundtrack der zu finsteren Abgründen führt, nicht gerade frühlingskompatibel, dafür ein extrem langatmiges Tonträger-Dokument, das keinen Fan der Australier enttäuschen wird. Funeral-Doom in seiner unverfälscht pursten Essenz! 8/10