ABYSMAL DAWN - Programmed To Consume

VÖ: bereits erschienen
(Relapse Records)
Homepage:
www.abysmaldawn.com
Auch auf ihrem zweiten Album geben uns die Amis wieder puren Death Metal in extremer Form, der vor immenser Technik nur so strotzt. Schon der Opener und Titeltrack kommt nach kurzem Intro vollkommen derb und hart aus den Boxen. Da knallt und ballert es wie bei Morbid Angel oder Behemoth, auf der anderen Seite lassen die Jungs auch mal die Frickelsau der Marke Necrophagist von der Leine. Sänger / Gitarrist Charles Elliot steckt ebenso voller Abwechslung, mal gescreamt, mal gegrowlt shoutet er seine Texte ins Mikro und vor allem verbreitet die Band wie bei "Compulsory Resurrection" dadurch eine ziemlich düstere Atmosphäre. Machmal kommt so ein richtiger Schub an monströsem Groove, der sich in "Twilight's Fallen" gerne mal mit ein paar Ballerparts vermischt. Die "Grotesque Modern Art" ballert anfänglich auch wie die Sau, geht dann zwischendurch in anspruchsvollen Death über, aber immer wieder blinzelt die pure Raserei durch. Wenn man fast schon grindige Blast Beats mit einer Portion Thrash und groovendem brutalo Death mischt und zudem ein abgefucktes Solo noch einbaut, dann weiß eine Band wie bei "A Remission of Life" voll zu gefallen. "Aeon Aomegas" ist ein düsterer, mit Samples verzierter Zwischenspieler, der bedrohlich wirkt und seine Ausmaße im atmosphärisch verfrickeltem Geballer in "Cease to Comprehend" entlädt.
Insgesamt ein sackstarkes Album, das jedoch ein paar Anläufe braucht, da man die technischen Finessen gar nicht alle auf einmal verarbeiten kann.
Insgesamt ein sackstarkes Album, das jedoch ein paar Anläufe braucht, da man die technischen Finessen gar nicht alle auf einmal verarbeiten kann.

