RE-MACHINED - Re Machined


VÖ: Bereits erschienen
Eigenproduktion

Style: Oldschool Heavy Metal

Homepage:
RE MACHINED

Donnerwetter! Was drückt denn hier so kraftvoll voluminös aus den Boxen? Oldschool Heavy Metal teils mit kräftigem Hardrock-Einschlag auf 70er/80er-Basis mit feiner Melodieführung, der je länger diese auf rein effektiver Gesamtspielzeit von 26:14 Min fußende EP im Playerschacht rotiert, für reichlich Freude beim Rezensenten sorgt. Saubere druckvolle Gitarren, knallende Schlagzeugbeats, flexibel charismatischer Gesang alles in kompakt abgemischten Soundformat finden sich auf 'Re-Machined' genannt wie die Band RE MACHINED selbst reichlich. Jeder Ton, jeder Akkord sitzt am richtigen Fleck. Keine Frage, sondern Feststellung: Hier sind gestandene Musiker am Start, die über immens Erfahrung auf dem Traditions-Heavy Metal-Sektor verfügend genau wissen was sie wollen.

Musikalisch lassen sich die fünf Stücke des Rhein-Main-Fünfers RE- MACHINED irgendwo in grober Schnittmenge zwischen ACCEPT, JUDAS PRIEST, SAXON und THIN LIZZY verorten. ACCEPT und SAXON kommen auch beim ausdrucksstarken Gesang von Thomas Ritter der Biff Byfford/Udo Dirkschneider zeitweise stimmlich recht nahe rückt, zum Vorschein. „Higher“ geht gleich zu Beginn deftig in die Vollen, das weckt auf Anhieb kräftig Laune verbunden mit Faustreckfeeling, „Angel“ groovt sich per sattem Midtempodrive ins Gehirn, „Dance with the Devil“ beginnt in gemäßigt schleppendem Tempo, baut intensiv Spannung auf, ehe das Stück am Ende kräftig Tempo forcierend Fahrt aufnimmt.
Im tempogedrosselten Stil geht’s mit „Love Was Falling“ weiter, ehe „Fist in Your Face“ im kräftigen Groove serviert für den gelungenen Rauswurf eines Fünftracklings sorgt, der deutlich Appetit auf mehr weckt. Mal schauen, wann das hoffentlich bald fällige Full-Length-Album erscheint.

Fazit: Packender Oldschool-Heavy Metal mit sattem Schuß Hardrock, Power und Melodie, der sein Fanklientel problemfrei überzeugt. Feines Elixier! 8/10

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