FAUSTCOVEN - In The Shadow Of Doom


VÖ: 31.08.2018
(Nuclear War Now!)

Style: Death/Black Doom

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FAUSTCOVEN

Studiolangrille Nummer vier der Death (Black) Doomer FAUSTCOVEN führt konsequent den bisherigen Weg fort, wabernd in undurchdringbaren BLACK SABBATH/ PENTAGRAM-Nebel der sich mit dem fiesen Timbre von HELLHAMMER/CELTIC FROST vermischt. Antireligiös horror-deathlastige Themen beherrschen weiterhin das Geschehen bei Trondheims Düsterdoom-Brigade angeführt von Gunnar Hansen der ehemals Gitarrist bei den aufgelösten Death/Thrashern OBUMBRATA gewesen ist. Siedendheiß zelebrieren FAUSTCOVEN erneut acht geschwärzte Kriechorgien, denen es weder an Grimmigkeit geschweige bleierner Schwere eingelegt in majestätisch-atmosphärische Dichte begleitet von zerstörerisch voranschreitender Wucht mangelt. Allerdings sollte man aufrichtig ehrlich überzeugter Doomhead sein, um dieses langsame, phasenweise von Tempoausbrüchen sowie geschickt eingeflochtenen Breaks aufgelockerte Gebräu zu mögen. Bei „As White as She Was Pale“ sorgt gar ein Mundharmonika-Solo für das dramatische Finish (!), wer den Überraschungeffekt dabei übersieht ist nur allzu schnell geneigt, den Silberling schnell als monton-langweilig abtun, was dessen Material durchaus nicht ist. Doomwalzen vom Typ „The Devil's Share“, „Marching in the Shadow“ sowie der würdevoll schleppend finsterheroisch im BATHORY/frühe SATYRICON Stil gehaltene, intensiv im Raum nachhallende 8:20 Minuten Ausklang „Quis Est Iste Qui Venit“ zeigen FAUSTCOVEN konstant qualitätssicher wie gewohnt.

Fazit: 'In The Shadow of Doom' wird seinem Titel in aller Form gerecht, acht kriechende Lavaströme beißend schneidender Finsternis bahnen sich unaufhaltsam direkt ihren Weg tief durch das Dunkel der Nacht. 8/10