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MONSTROSITY - The Passage Of Existence

09 monstrosity

VÖ: 07.09.2018
(Metal Blade Records)

Style: Death Metal

Homepage:
MONSTROSITY

MONSTROSITY ist auch so eine Death Metal Band, die mir seit ihren Anfangstagen eigentlich immer zugesagt hatte, doch die Amis waren jetzt elf Jahre von der Bildfläche verschwunden, um mich nun wieder in ihren Bann ziehen zu wollen.
Mit dem Opener „Cosmic Pandemia“ gelingt das auch, denn das Stück ist zwar nicht schnell, dafür aber hart und drückend ohne Ende, voll mit Double Bass Parts und auf technisch sehr hohem Niveau. Beim Solo fällt auf, dass hier sogar melodische Linien mit drinnen sind und „Kingdom of Fire“ gefällt vor allem durch den rasenden Beginn. Danach geht das Stück vom Tempo her einen Gang runter, doch vor allem ist es die Abwechslung, die hier besticht. Mal rasant, mal krachendes Mid Tempo, mal thrashige Einsprengsel und erneut Melodiebögen im Solo. Mit satten Riffs prescht „Radiated“ grandios nach vorne und hämmert einem den Schädel weg, um im Mittelpart extrem zäh zu agieren. Herrlich, wie man als Hörer von „Solar Vacuum“ von vorne bis hinten volle Kanne vor den Latz bekommt, der Track geht gnadenlos nach vorne und auch „The Hive“ geht geradeaus nach vorne, birgt aber auch wieder verdammt gute Technik in sich. Knackig hämmert „Eyes upon the Abyss“ aus den Boxen und dabei wird klar, dass MONSTROSITY in die Elite Liga des Death Metals gehören. „The Proselygeist“ zeigt die Amis im Mid Tempo, da kommt ein griffiger Drive ans Tageslicht, das sich gewaschen hat, so heftig wie das hier drückt und dann auch noch mehrere Solo Parts, das ist stark. Ohne die Härte zu verlieren ist „Maelstrom“ eine dermaßen vertrackte Nummer, bei der man sehr geile Technik raus hören kann und danach ist bei „Century“ wieder feines Ballern angesagt. Mit einem erneut sehr abwechslungsreichen Track namens „Slaves to the Evermore“ wird abermals gezeigt, wie grandios man Death Metal zelebrieren kann und auch hier ist das Riffing ein wahres Brett und die verspielten Parts fett ohne Ende.
Mit diesen über 57 Minuten Spielzeit haben sich MONSTROSITY mehr als eindrucksvoll zurück gemeldet und das bringt ihnen auch satte 9 von 10 Punkten ein.

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