REVOCATION - The Outer Ones

VÖ: bereits erschienen
(Metal Blade Records)
Style: Death Metal
Homepage:
REVOCATION
Mit ihrem Mix aus Death und Thrash konnten REVOCATION schon immer meine Sympathie bekommen und das geht auch beim siebten Album der Amis so weiter. In „Of Unworldly Origin“ fegt mich anfangs sofort ein Blastbeat weg, doch dann lassen die Herren den Thrash mit einfließen und das Gitarrenspiel weißt starke Technik auf. Auch in „That Which Consumes All Things“ kommt auf der einen Seite dieser unbändige Drang nach vorne und das mit hohem Speed, auf der anderen Seite sind da vertrackte und verspielte Parts mit drin, deren Feinheiten mal sehr gut heraus hören kann. „Blood Atonement“ hingegen ist zwar auch vertrackt, aber im Tempo eher im gemäßigten Bereich, wobei das Augenmerk klar auf dem satten Riffing liegt. Abgedreht und verfrickelt geht es in „Fathomless Catacombs“ zu, ohne jedoch das gerade aus Thrashing zu vernachlässigen und „The Outer Ones“ ist stampfender und aggressiver Death Metal mit gewaltigen Speed Ausbrüchen und jeder Menge Technik an Bord. Stark, wie in „Vanitas“ dieses Gefrickel so gezockt wird, dass der Härtegrad trotzdem weit oben angesiedelt ist, nur das instrumentale „Ex Nihilo“ ist für meinen Geschmack etwas zu lang, gut, aber zu lang. Herrliche Double Bass walzen in „Luciferous“ und es pendelt sehr gut zwischen Mid Tempo Death und Up Tempo Thrash mit einer Menge Spielfreude. In der ersten Hälfte des über sieben Minuten langen „A Starless Darkness“ bleibt das Tempo gedrosselt, erst im zweiten Abschnitt wird da eine Schippe drauf gepackt und über all dem kreist die wahnsinnig intensive Technik,die von REVOCATION hier zelebriert wird.
Auch diese CD zieht mich in ihren Bann, auch wenn ich manches Mal glaube, dass es etwas zu viel des Gefrickels ist. Hier sind klare 8 von 10 Punkten angesagt.

