NATTRAVNEN - Kult Of The Raven

12 nattravnen

VÖ: 07.12.2018
(Transcending Obscurity Records)

Style: Death Metal

Homepage:
NATTRAVNEN

NATTRAVNEN sind eine schwedisch / amerikanische Vereinigung aus Jonny Pettersson , der alle Instrumente spielt( u.a. Ursinne, Heads For The Dead) und Kam Lee, den jeder wohl als Massacre Frontmann in Erinnerung hat.
Dass dabei dann Death Metal heraus kommt, dürfte klar sein und so fegt auch „The Night of the Raven“ nach Rabengeschrei und ein paar drückenden Parts volles Roh nach vorne. Kam's Vocals sind so geil wie immer und wenn Jonny die Drums erbarmungslos verdrischt und die Riffs feurig zockt, ist das stark. Jedoch bauen die Herren immer wieder düstere und schleppende Parts ein, die für dichte Atmosphäre sorgen, doch „Suicidium, the Seductress of Death“ verhält sich schon anders. Hier wird über den größten Teil der Spielzeit das Tempo im unteren Bereich gehalten, es kommen melancholische, weibliche Sprechparts hinzu und nur ab und an wird ein trümmerndes Feuerwerk abgebrannt. Nach verhaltenem Beginn wird „Corvus Corax Crown“ zu einem blastenden Highspeed Track der brutalen Art und auch hier werden immer wieder düstere Sphären eingebaut und geschickt mit dem Tempo gespielt. Die Rabenschreie und die Atmosphäre ist zu Beginn von „Upon the Sound of Her Wings“ fast greifbar, doch dann wird Up Tempo gezockt, wobei die Drums rattern ohne Ende. Die dazu passende Dichte wabert sehr gut aus der Anlage und „Return to Nevermore“ schnappt dieses Schema gleich danach auf, aber wenn der knüppelnde Ausbruch auf dem Plan steht, gibt es kein Halten mehr. Die stampfende Atmosphäre und das düstere Konzept in „From the Haunted Sea“ ist zwar nicht schlecht, kann mich aber nicht über die komplette Dauer des Songs packen, was danach „The Anger of Despair When Coping with Your Death“ viel besser gelingt. Hier gehen NATTRANEN sehr abwechslungsreich und tragend ans Werk, variieren viel mehr mit dem Tempo und das passt besser. „Kingdom of the Nattravnen“ hat viele dunkle und erhabene Parts, jedoch auch reichlich Geballer, was gnadenlos aus den Boxen tackert und auch das finale „Kult av ravnen“ ist brutal und auf der anderen Seite düster und mysteriös ohne Ende.
Dieses Debüt hat bei mir sehr gut eingeschlagen und kriegt daher auch 8,4 von 10 Punkten.

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