MENSCHENFRESSER - Sterben

12 menschenfresser

VÖ: 21.12.2018
(Boersma Records)

Style: Death Metal

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MENSCHENFRESSER

MENSCHENFRESSER sind eine Death Metal Band aus Trier, die vor allem dadurch auffällt, dass sie deutsche Texte haben und die Jungs haben mich auch mit ihrer letztjährigen EP voll in ihren Bann gezogen. Das neue Album startet mit „Morbus“ und der Track gestaltet sich über weite Strecken sehr zäh drückend und intensiv, doch die Herren hauen hier und da mal einen gepflegten Ballerpart raus, der sich gewaschen hat und alles umnietet. „Wer ist da?“ beginnt genau so drückend, doch was dann folgt, ist heavy, denn mit viel Double Bass braut sich ein Donnerwetter auf und zudem kommen noch richtig düstere und bösartige Passagen, die fast schon etwas an Eisregen erinnern. Das Titelstück geht schon fast mit klassischen Metal Elementen um, hat auch so einen herrlich düsteren Touch und doch dank des Mid Tempos eine gewisse Eingängigkeit. Bei „Mittagssonne“ ist das schon wieder anders, denn hier geht es mit forciertem Tempo weiter und MENSCHENFRESSER lassen es schön knallen, nur gegen Ende der Nummer wird wieder dieser gewisse krankhafte Psycho Touch eingebaut. „Der Übergang“ ist auch ein solcher, der uns zu „Frontfleisch“ leitet, das mit akustischen Klängen eröffnet. Das Stück schafft es, durch seine zähr und drückende Härte zu gefallen, hat im Gegensatz dazu aber auch genug Platz, um melodische Linien mit zu integrieren. Beim „Gehirnmassaker“ wird es dreckig, denn die Mucke der Jungs hat hier einen rotzigen Touch, bevor ein Death metallisches Blastgewitter losbricht. Durch das feine Geprügel ist die hier mein absoluter Fave der CD, die danach mit „Ende“ auch zu Ende geht. Dieser Track ist ein melodisches Outro, das gut im Gehör bleibt und MENSCHENFRESSER haben mich erneut voll überzeugt, was auch satte 8,7 von 10 Punkten macht.

 

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