SERRABULHO - Porntugal

12 serrabhulo

VÖ: 15.12.2018
(RottenRollRex)

Style: Death Metal / Grindcore

Homepage:
SERRABULHO
ROTTENROLLREX


Die Portugiesen nehmen sich wie auf ihren letzten Alben mit ihrem Grindcore und Death Metal nicht immer selbst ernst und das machte mir in der Vergangenheit immer wieder Spaß, SERRABULHO in den Player zu legen.
Das neue Album startet mit „She Drinks Milk“ und da wundert es keinen, dass die Jungs erst mal ein paar Disco / Techno ähnliche Klänge raus hauen. Doch dann kommt cooles Up Tempo , wo gekeift, gegrunzt und gegrowlt wird und auch die Squeals nicht zu kurz kommen. Dazu kommen wahnsinnige Blastbeats, die alles nieder schmettern und tackern ohne Ende. Mit dem Anfang von „Ela Fez-me um Grão de Bico“ kriegen wir ein paar Sprachsamples, die sich fast wie aus einem Märchen anhören, doch dann lassen die Jungs eine abgefuckte Death Grind Salve vom Stapel, die metzelt ohne Ende und dazwischen darf man auch mal schmunzeln, wenn sie mit ihrem Humor Strand Feeling verbreiten. Der „Fecal Torpedo“ trifft nach dem Sample Intro ins Schwarze, das ist Death Metal gepaart mit Slam Elementen und einer gehörigen Portion Grindcore Raserei, die sitzt. Von einem Gockel werden wir zu Beginn von „Pito Sem Penas“ aufmerksam gemacht, dann fegt das Up Tempo wie aus einer anderen Galaxie, doch auch orientalisches Flair kriegen wir hier zu hören. Wer Fun und Grind will, der wird bei „Os Tintins do Tintin“ vollstens bedient und „BBC Wild Life“ setzt dies fort. Brutal rasender Grind kommt mit Slam Parts an und auch der lustige Faktor spielt hier mit ein. Eine coole Ufta Nummer ist „Cagalhão Com Ovo a Cavalo“, die aber auch zudem mit Grindcore geladen wurde und wir die Jungs auch als „Chorknaben“ zu hören kriegen. Das instrumentale „Gelado de Caganetas“ erinnert so ein wenig an die schottischen Highlands, welches auch in „Dingleberry Ice Cream“, wo SERRABULHO neben ihrer knallenden Mucke dieses Feeling einfließen lassen. Aus der Furz Parade zum Beginn wird „Tofu au Cu“ eine sehr abwechslungsreiche Nummer in Sachen Speed und den Vogel schießen die Portugiesen am Ende der CD mit „Tomate Pelado“ ab, das neben dem typischen Gore Gurgeln und Screamen in musikalischer Hinsicht fast schon in den klassischen Heavy Metal Sektor geht und die Jungs dann auch noch Klängen einer fast kompletten Farm auffahren. Dies kommt musikalisch funny und cool rüber, so dass auch die neue Scheibe der Herren ein wahrer Paukenschlag ist, der von mir 9 von 10 Punkten abstaubt.

 

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