EARTH MESSIAH - Ouruboros


VÖ: 01.03.2019
(Argonauta Records)

Style: Heavy Stoner Rock

Homepage:
EARTH MESSIAH

Neues aus dem Göteborger Sounduniversum: EARTH MESSIAH nennt sich ein frisches erst seit 2017 sprießendes Pflänzchen, dessen 2-Track-Demo 'Nocturnal Thoutghtgrinder' schon so einige Staubwolken im Underground aufwirbelte. Nun lässt das Schweden-Trio amtlich sein Full-Length-Debüt sprechen, das zunächst mit dem titeltrackgebenden Intro mystisch beginnt, danach sein wahres Gesicht zeigt. Was UNHEALTH-Axeman Matthias Helgesson und seine beiden Mitstreiter auf ihrem Erstling fabrizieren ist schon mal keine allzu schlechte Visitenkarte. Wer ein auf seine Grundzüge reduziertes Gebräu spacelastiger ORANGE GOBLIN und CATHEDRAL gewürzt mit SPIRITUAL BEGGARS zu schätzen weiß, wird an der Combo überhaupt nicht erst vorbei kommen. Rotzräudig aggressiv raukehliger Gesang zeigt beim durch flotten Vorwärtsdrive beschwingten Opener „Escape from Reality“ direkt auf Anhieb, wo's langgeht. Danach folgen eine Reihe dynamisch Rhythmusbeat angetriebene Groover wie „Attention“, Always Remember“ und knackig-zackig Arsch tretender Rocker des Typs „Trouble Child“, „I am“ oder „Queen of the Land of Tomorrow“, die - je länger das Album läuft, ihre fesselnde Wirkung entfalten. „In the Darkness“ rockt mit gespenstisch unter die Haut gehendem Düster-Rock-Touch flankiert von Akustikgitarre, wofür sich ein speziell auf Spacelastige Fuzz-Orgien schwörendes Fanklientel (zu dem auch der Rezensent gehört) erwärmen kann. Schwere fuzzlastige Heavy Stoner-Mucke umgarnt von saftigem Schweinerock, die Genrefans gefallen dürfte. Mit 'Ouruboros legt das Göteborg-Trio für's Erste schon einen respektablen Einstieg auf den Tisch.

Fazit: Empfehlenswerter Heavy Stoner Rock-Tobak für die ORANGE GOBLIN/ CATHEDRAL/ SPIRITUAL BEGGARS-Fraktion. 8/10

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen