SKELATOR - Cyber Metal


VÖ: 14.06.2019
(Gates of Hell Records)

Style: True Heavy/Power/Speed Metal

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SKELATOR

Auf 'King of Fear' folgt der nächste SKELATOR-Streich, „Cyber Metal“. Majestätischer Epic Metal im europäischen, sich essentiell zumeist recht gleichbleibend flottem Power/Speedraster bildet das Grundgerüst von immerhin sechs der acht Songs, womit eigentlich vieles gesagt ist. Nach dem Angriff des Katana schwingenden „Cyber Samurai“, gehen „Cast Iron“ und der hymnenhafte Midtemposmasher „The Hammer“ kaum weniger druckvolle Gitarrenattacken fahrend, erneut deftig in die vollen, verstärkte SACRED STEEL/HAMMERFALL/HELLOWEEN-Anleihen treten hervor, die sich (zurecht!) vor IRON MAIDEN und JUDAS PRIEST verneigen. Erheblich reduzierte, jedoch an passender Stelle ins Geschehen eingewobene Keyboards machen sich positiv bemerkbar, „Highlander“ tendiert durchweg in die melodische HAMMERFALL/DOMINE/ HELLOWEEN/ SACRED STEEL-Schiene, selbiges gilt für „Seven Scars“. Für den gesunden Kontrast sorgt der phantastische im kernigen Hardrock-Stil zum Restmaterial stehende Rausschmeißer „Psychic Silver Wheels“ wobei überraschend zentnerfette PRETTY MAIDS-Referenz durchschimmert.

Cyber Metal bietet alles was HAMMERFALL/HELLOWEEN/SACRED STEEL-Fans mögen, - auf spielerisch ausgezeichnetem Niveau ohne einen wirklichen Ausreisser nach oben, womit wir am Haupt-Kritikpunkt angekommen wären. Irgendwie klingt vieles trotz spielerischer Feinheiten wie zigfach von bekannteren Acts gehört. SKELATOR haben durchauch ihre Lektion auf dem traditionellen True Heavy/Power/Speed-Sektor gelernt, sollten sich allerdings ernsthaft überlegen, ob sie nicht des öfteren solche Überraschungen wie „Psychic Silver Wheels“ mit einbauen, um solche Alben zukünftig wesentlich abwechslungsreicher zu gestalten. 7/10

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