DARKNESS ABLAZE - Darkness Ablaze


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VÖ: 02.10.08
(Black Bards Entertainment)

Homepage:
www.darkness-ablaze.de

Nicht ganz taufrisch ist diese CD, wurde sie doch bereits 2007 als Eigenproduktion veröffentlicht und ist nun der breiten Masse zugänglich gemacht worden.
Mit dem sanften Piano Intro starten die Jungs um Sänger Theodoros Georgitsaros, der - gleich vorweg - in starker Manier seine Vocals im Scream- und Growl-Bereich hat. Wenn dann Christof Lorenz und Alexander  Huber in die sechs Saiten greifen, geht richtig die Post ab, "Lonley I March" ist ein powerndes Stück Death / Black Metal, das mit den Keys von Jens Podzierski immer die nötige Ballance besitzt und die Drums von Sascha Beul verdammt gut passen und auch treiben. Dank der Produktion von Uwe Lulis, der mal wider ganze Arbeit geleistet hat, kommen auch die Bass Parts von Christian  Jaworski sehr gut zur Geltung und der Mix aus Power und Melodie weiß immer besser zu gefallen. Bei "Dance Of Fire" kommen mir meine Faves von Graveworm in den Sinn - treibender, teils im Black, teils im Death Metal angesiedelt, kommt Theo daher, die Musik vermischt sich aus Blastgeballer, Up Tempo Parts und melodischen Elementen. Der "Black Rainbow" beginnt sanft, powert sich dann immer mehr hoch und durch seine thrashigen Einlagen und die harschen Screams, sowie den tiefen Growls haben wir ein abwechslungsreiches Stück, das auch mit ein wenig Melodie gewürzt ist. Das akusitsche "Ascending From Ashes Part I" beginnt mit ruhigem Key Spiel und steigert sich dann zu einer instrumentalen Nummer, wo das Faible der Band für Melodien unüberhörbar ist. Dafür sägen die Gitarren bei "Ascending From Ashes Part II" umso mehr, es wird wieder richtig Fahrt aufgenommen, aber der rote Faden in Form starker Melodiebögen bleibt bestehen. Bei dem teils geblasteten "The Demon Prevails" und auch bei "Once Called For Redemption" kommen mir unweigerlich wieder meine Grabwürmchen in den Sinn, was aber nicht als Kritik gesehen werden soll. Darkness Ablaze haben sich hier verdammt viel Mühe gegeben und man darf doch hoffen, dass sich diese auch lohnt, den die Songs der Mannen aus Bietigheim-Bissingen haben Pfeffer.
Leider kann ich irgendwie die vier angepriesenen Live Videos auf der CD nicht finden, aber die Musik ist auch so stark genug.