INDUCTION - Induction


VÖ: 18.10.19
(Eigenvertrieb)

Genre:
Power Metal

Homepage:
INDUCTION

Es gibt auch heutzutage immer noch Debütalben, die aus der Masse an Veröffentlichungen herausstechen und INDUCTIONs schlicht „Induction“ betiteltes Erstlingswerk gehört mit Sicherheit dazu.
Was das Quintett hier nämlich vom Stapel lässt, ist erstklassiger Power Metal gepaart mit symphonischen und progressiven Elementen.
Bandgründer und Gitarrist MARTIN BECK wurde massiv vom französischen Komponisten PETER CROWLEY beeinflusst, der vor allem für seine epischen Fantasykompositionen bekannt ist. Es gelang ihm, diesen zur Zusammenarbeit zu bewegen und so finden sich hier sieben Stücke, die die beiden zusammen erarbeitet haben. Das ist aber bei weitem nicht das einzig bemerkenswerte an diesem Album, denn für die zweite Gitarre konnte BECK tatsächlich TIM HANSEN den Sohn von KAI HANSEN gewinnen. Kein Wunder also, das sich der Herr Papa nicht lange bieten ließ und beim Song „Mirror Make Believe (My Ebemy)“ als Duettpartner für Sänger NICK HOLLEMAN zur Verfügung stand. Apropos HOLLEMAN. Mit diesem Frontmann hat man wirklich einen Glücksgriff getan, denn mit seiner kraftvollen und melodiösen Stimme passt er perfekt zu dieser Art von Musik.
Vergleiche zu anderen Bands fallen schwer, da INDUCTION schon einen eigenen Sound für sich beanspruchen können aber die typischen Genrevertreter wie SONATA ARCTICA, STRATOVARIUS und auch AVANTASIA können als Anhaltspunkte dienen.

Zu guter Letzt soll auch noch das Cover erwähnt werden, denn hier hat Stan Decker ganze Arbeit geleistet und nicht umsonst soll der Pharao als Bandmaskottchen beibehalten werden.

Wer sich nun ein eigenes Bild dieses überaus gelungenen Debüts machen möchte, hat als Anspieltipp die Qual der Wahl. Für mich wären dies „By The Time“, „Pay The Price“ und „A Nightmares Dream”.

9/10

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