NILE - Vile Nilotic Rites

11 nile

VÖ: 01.11.2019
(Nuclear Blast Records)

Style: Technical Death Metal

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NILE

Vier Jahre nach ihrem letzen Album holen die Agyptologen zu einem neuen Paukenschlag aus und mit „Long Shadows of Dread“ soll dieser dann auch starten. Mit einem kurzen Intro Part werden wir eingestimmt, um dann sofort eine technische Prügelei vorgesetzt zu bekommen, die sich gewaschen hat. NILE klingen wie gewohnt verdammt fett, die Riffs snd herrlich vertrackt und auch die düstere Atmosphäre wird durch die Glockenschläge aus dem Hintergrund noch untermauert. In herrlichem Highspeed ballert „The Oxford Handbook of Savage Genocidal Warfare“ und wird mit massenhaft Breaks durchzogen, während „Vile Nilotic Rites“ mehr durch Mid Tempo und ratternde Double Bass besticht. Hier und da wird auch mal geballert, aber das bleibt hier eher in der Minderheit. Erneut werden coole Samples zu Beginn von „Seven Horns of War“ eingestreut, die diesem technsichen Mid Tempo Leckerbissen sehr gut stehen und die sich auch moströs durch den ganzen Track ziehen. Das folgende „That Which Is Forbidden“ ist lange sehr drückend, doch nach einem fetzigen Riff Massaker geht das Tempo weit nach oben, die Atmosphäre kommt erneut auf und wie gewohnt bauen NILE herrliche Breaks ein. Vertrackte, rasende Brutalität gibt es in „Snake Pit Mating Frenzy“ zu hören, während der Beginn von „Revel in Their Suffering“ verdammt monumental klingt. Danach gibt es aber auch auf die Zwölf und NILE kloppen alles in Schutt und Asche. „Thus Sayeth the Parasites of the Mind“ ist ein instrumentlaer, orientalisch klingender Zwischenspieler, dem „Where Is the Wrathful Sky“ folgt und das sich mit den Drums wie ein Bollwerk vor einem aufbaut. Dann lassen NILE in rasanter Manier alle Dämme brechen und immer wieder kommt dieser mystische, orientalische Touch hinzu, starker Tobak Leute. Das acht Minuten lange „The Imperishable Stars Are Sickened“ zeigt die technische Fähigkeit der Band in Hochform und am Ende ist mit „We Are Cursed“ ein weiterer, pompöser und monumentaler Track am Start.
NILE haben wieder alles richtig gemacht und kriegen auch ihre soliden 8,6 von 10 Punkten.

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