MINDLESS SINNER - Poltergeist


VÖ: 17.01.2020
(Pure Steel Records)

Style: Heavy Metal

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MINDLESS SINNER

Zählte das Minialbum „Master of Evil“ zusammen mit den Underground-Juwelen 'Turn on the Power' und 'Missin' Peaces' (noch unter dem Bandnamen MINDLESS veröffentlicht) zu den erlesenen 80er-Schätzen der goldenen Ära des Heavy Metals, schenken die Schweden MINDLESS SINNER ihrer überzeugten Traditions-Metal-Fangemeinde mit dem fünften Studiolongplayrelease 'Poltergeist' ein weiteres Genrejuwel. Nach erfolgreichem 2015er-Comeback „The New Messiah“ von der hungrigen Undergroundfangemeinde (zum zweiten Mal nach langer Auszeit) erneut im Original-Line Up zurückgekehrt mit offenen Armen aufgenommen, gelang den Schweden im gleichen Jahr eine würdige Vorstellung beim KEEP IT TRUE XVIII, deren Live-Mitschnitt seit 2018 erhältlich ist.

Insgesamt erweist sich das Gesamtwerk sogar noch um einiges stärker als dessen Vorgänger „The New Messiah“, was hauptsächlich daran liegt, dass die Songs besser im Gehör hängen bleiben. Lässt es das flotte von heroischer MEDIEVAL STEEL-Gedächtnispassage zum Einstieg verzierte kräftig hart riffende Auftaktgeschoss „Poltergeist“ sofort exzessiv krachen, gilt für das Folge-Stück „Heavy Metal Mayhem“ festzuhalten: Mehr JUDAS PRIEST geht nicht! Selbst das Original könnte diesen wuchtigen Riff-Brecher keine Unze druckvoller bringen. Episch verspielt geht es bei „Valkyrie“ zu, „World of Madness“ gibt sich emotionsgetränkt. Eingängig bis unter die Decke präsentieren sich „The Road To Nowhere“. „Rewind The Future“ und die im theatralischen Hochtongesangsmodus fast etwas wehmütig den Blick auf ganz frühe HAMMERFALL richtende Hymne „Hammer of Thor“ forcieren das Tempolevel deutlich, „The Rise and The Fall“ erweist sich als satt auf's Geweih knallender Pathos-Stampfer wobei vereinzelte Riffkaskaden sogar Parallelen zum PRIEST-Evergreen 'Victim of Changes' aufblitzen lassen, ehe „Altar of The King“ erneut immens eindrucksvoll episches Potential offenbart. „Roll The Dice“ setzt den gelungen traditionsmetallschen Abschluß. Rein gar nichts wirkt auf dieser tollen Classic Metal-Scheibe rostig geschweige denn angestaubt. Nö. Das hier ist beste 80er Jahre Edelstahl-Tradition übertragen ins Jahr 2020.

Fazit: Zeitloser Traditions-Schwedenstahl im Zeichen der goldenen 80er Ära mit erhöht Sucht weckendem Hymnenpotential! 8,5/10

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