Zur Zeit finden keine Konzerte statt. Sobald es auf den Brettern wieder rund geht, bekommt Ihr hier auch wieder die Informationen dazu.


  • Home
  • Reviews & Interviews
  • CD-Reviews
  • MOLESTED DIVINITY - Unearthing The Void

MOLESTED DIVINITY - Unearthing The Void

03 molesteddivinity

VÖ: 25.03.2020
(New Standard Elite)

Style: Brutal Death Metal

Homepage:
MOLESTED DIVINITY


Cenopath Mastermind Batu Cetin ist auch Sänger bei MOLESTED DIVINITY und  auf dem zweiten Werk der Türken geht es sofort rund. „Dogmatic Imprecation“ entpuppt sich als lupenreine, Brutal Death Metal Nummer, die sofort aus allen Rohren feuert. Die Vocals sind so dermaßen derb, dass es einem durch Mark und Bein fährt und das Geballer erinnert an eine MG Salve auf Dauerfeuer. Hier und da wird das Tempo zwar mal gedrosselt, aber in der Hauptsache ist das roher und vernichtender Brutal Death der besonderen Art. Auch das Titelstück geht mit unverminderter Härte ans Werk, die grugelnden Vocals und die hämmernden Drums vernichten alles, die Riffs sind gestochen scharf und feurig und vor allem bauen die Jungs verdammt geile Breaks in ihre Orgie der Zerstörung ein. Roh und mit amtlicher Härte knüppelt „Antediluvian Anguish“ mir den Kalk aus der Birne, auf der anderen Seite sind die kurzen, zähen Parts ebenfalls ein absoluter Ohrenschmaus. „Molesting the Divine“ bleibt anfänglich eine bedrohlich kriechende Masse, bevor Überfall artig das Geknüppel in unbarmherziger Härte auf uns nieder prasselt. Neben dem grandiosen Brutal Death, der mich hier mit voller Wucht trifft, finde ich es umwerfend stark, wie der Bass hier wunderbar wummert und in die Magengrube geht. Das Stück ist brutal as fuck, aber auch mächtig drückend, absolute Spitzeklasse eben. Von null auf hundert knüppelt „Abnegating the Deities“ schonungslos, der Track wüted wie ein Berserker und lässt nur ab und an mal mit gedrosseltem Gas ein wenig Gnade walten. Das kennt „Chasmic Absorption Through Portals of Dissaray „ allerdings nicht, hier gibt es von der ersten bis zur letzten Sekunde ein Brutal Death Metal Brett voll vor den Latz und das ist wahnsinn, wie die Jungs hier plätten. Auch das finale „Aversive Perpetuity“ ist eine zerstörerische Orgie der Gewalt und ob schleppend oder im Highspeed, MOLESTED DIVINITY gehen hier ab wie die Sau.
Das Album hat einen grandiosen Sound, der wie die Faust aufs Auge passt, nur leider ist hier nach nicht mal 30 Minuten schon wieder Schluss, aber die Mucke ist phänomenal und das ist die Hauptsache und kriegt von mir auch saftige 9,3 von 10 Punkten.

 

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.