• Home
  • Reviews & Interviews
  • CD-Reviews
  • KADAVERFICKER – Nekros Kaos Kosmos

KADAVERFICKER – Nekros Kaos Kosmos

08 kadaverficker

VÖ: 07.08.2020
(Rotten Roll Rex)

Style: Death Metal / Grindcore

Homepage:
KADAVERFICKER
ROTTEN ROLL REX

Achtung, Achtung, die KADAVERFICKER schlagen wieder zu und allein schon der Umstand, dass ihr Sound wieder von Jörg Uken veredelt wurde, lässt auf was geiles schließen.
Mit dem Intro „Moonstoned (Nekrologue)“ sind die Jungs um Sänger / Basser Goreminister schon mal herrlich düster, um dann mit „Warfare in sects“ gleich mal Vollgas aufzunehmen und zusätzlich mit ihrem coolen Gore Groove zu gefallen. Dazu passt auch, dass sich hier Screams und Growls super ergänzen. Mit schleppender Härte und mordsmäßigem Druck donnert „I put a smell on you“, das auch einmal volle Fahrt aufnimmt und ballert wie der Teufel. Mit „Bier sind dein Gott“ kommt ein herrlicher Kick Ass Groove ans Tageslicht und auch die „Zombiepunks“ treiben in cooler Manier nach vorne. In „Adrenochrome orgy“ kriegen wir erst mal ein Sample vorgelegt, um dann musikalisch eine vertrackte Nummer hingelegt bekommen, die dann in wütend rasende Grindcore Ebenen ausbricht. „Black smell of death“ hat auf der einen Seite einen moderneren Ansstrich, auf der anderen aber erneut dieses herrliche Geknüppel, was einem einfach von Hocker haut. „Only furzen is real“ ist eine Fun Nummer mit geilem Drive, da wippt man automatisch mit, es geht gar nicht anders und „Once we were wolves“ ist eine verdammt düstere Nummer, die aber aus dem Hintergrund eine starke Atmosphäre aufkommen lässt. Mit „Nekrology and lust“ nehmen die Drums das Heft in die Hand und das Stück lebt von dem Drum Donnerwetter, das hier technisch absolut großartig ist. „Menschenschrott“ als Interlude leitet zu „Deus ex Sathanas“, das eine herrlich griifige Nummer mit derben Growls ist, hier und da aber der Klargesang einen sehr guten Kontrast bietet und das Solo schon fast im klassischen Metal Sektor zuhause ist. Mit „Call of duty free“ staune ich nicht schlecht, allein die Tatsache, dass hier ein paar technische Feinheiten auftauchen, neben dem brutal rasenden Grindcore kommen auch noch coole Parts hinzu, die mich an die gute, alte Crossover Zeiten erinnert. Von Mid bis Up Tempo reicht die Spanne in „Kvlt of yor“ und auch hier ist der Mix aus Growls und Screams einfach nur geil und „I wanna be an attack helicopter“ lässt erneut dieses grandiose Kick Ass Felling von der Leine. Kurz, brutal und knackig ist die „Bambi bar“, um dann mit „Nekromunity“ anfangs erneut ein fettes Brett aufzufahren, dass sich weit in den Death Metal Bereich lehnt, bevor auch hier der Drive einfach nur geil auf mich als Hörer wirkt. Mit seiner schleppenden Schwere ist „Incident on Nekros IV“ abermals ein Track, der mächtig drückt, aber der coole Ufta Drive ist umwerfend stark. Das finale „Kaos nekros kosmos (A nekrokore symphony in three acts)“ ist superb, hier geben sich die KADAVERFICKER träge und schwerfällig, melancholisch, akusitsch und vor allem auch brutal rasend, so dass hier alles rundum gelungen ist. Für die Freunde der CD gibt es mit „Because I got high“ ein Mitfröhl Cover und die LP Fraktion bekommt mit „Sadomatic rites“ ein Beherit Cover noch obendrauf.
Die KADAVERFICKER sind eine Band, die sich nicht zu schade dafür ist, auch über den musikalischen Tellerrand zu schauen und sich in anderen Genres zu bedienen, was dieses Album zu einem Erlebnis werden lässt, dass sich absolut verdiente 9,9 von 10 Punkten abholt.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.