ANAL GRIND - Doomsday Sex Machine

VÖ: bereits erschienen
(Rotten Roll Rex)
Style: Goregrind
Homepage:
ANAL GRIND
ROTTEN ROLL REX
Zum vierten Mal lassen die russischen Goregrinder nun ein Album vom Stapel und da konnte ich mir beim Opener „We Will Grind U!!! ein Lachen nicht verkneifen, denn der Titel deutet schon an, dass man da etwas an Queen erinnert, aber auch wenn das mal musikalisch angedeutet wird, geben hier ANAL GRIND sofort Goregrind der brutalen Art vor den Latz und vor allem der Mix aus Growls, Screams und fast schon pfeiffenden Vocals ist ein Brett. Groovig und vertrackt kommt „Cum Squirt Pandemia“ auss den Boxen, um dann mit „Clitoral Borsch“ immer geschickt im Tempo zu variieren. Nach dem Sample Beginn prügelt „Chainsaw DP“ mir die Birne mit brachialer Gealt ein und lässt nur gegen Ende mal etwas den Fuß vom Gas. „Best Incest“ ist einfach krass und geil, da sind Samples mit dabei und aus rasendem Geballer gehen die Jungs kurz vom Gas, um dann wieder voll zu beschleunigen. Aus Up Tempo heraus entwickelt sich „Idiot Priapism“ zu einer vertrackten und groovenden Nummer, die am Ende noch mal Fahrt aufnimmt und dank der Vocals auch richtig giftig klingt. „Embrionic BBQ“ wirkt sehr treibend, hat aber viele Breaks dabei und am Ende wird geballert, um dann mit „Street Meat Sexual Education“ nach den Samples einfach geradlinig in den Arsch zu treten. „Amazing Dickhead Forcemeat“ ist ein Track, der mehr mit Härte anstelle von Geschwindigkeit punktet und auch „Cock Made Genital Prolapse“ beginnt ein wenig verhalten, doch dann ballern ANAL GRIND aus allen Rohren und das Stück geht ab wie die Sau. Bei „Epic Gangbang“ gefällt mir vor allem der Growl / Squeal Mix, der wirklich fast schon episch klingende Part und natürlich die Wut und Agression, mit der die Jungs ans Werk gehen. Hart geht es bei „Hypertrophied Dickhead Penetration“ zu jeder Sekunde zu, aber die Mucke hat auch was an Eingängigkeit an sich, um danach mit „Enema Ecstasy“ wieder ein paar Gänge hochzuschalten. Bei der „Family Urine Party“ überwiegt der dreckige Drive und auch „Dril! Kill!! Fill!!!!“ bleibt bei mir einfach sofort hängen. Mit „Bastinado Subspace“ wird es wieder Zeit, den Knüppel aus dem Sack zu lassen und danach treibt „Anal Analginum“ im Up Tempo rum, lässt sich aber nicht lumpen und knüppelt auch mal gerne. Wahnsinn, wie man bei „Cunt's Kingdom“ in einen Goregrind Song so viel Atmosphäre stecken kann, um dann mit „Rectal Horror“ eine vertrackte, abgefahrene Nummer zu bieten, die es in sich hat. Den Oberhammer kriegen wir am Ende mit dem Titeltrack, denn Goregrind ist sowieso drin, aber auch sphärische Parts und sogar elektronische Einschübe hätte ich nicht erwartet.
ANAL GRIND haben hier ein Album, das einfach vom Hocker haut und das macht in Summe auch saustarke 9 von 10 Punkten.

