SLAUGHTERDAY - Ancient Death Triumph

11 slaughterday

VÖ: 27.11.2020
(F.D.A. Records)

Style: Death Metal

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SLAUGHTERDAY

Album Nummer drei der niedersächsischen Deather stehthier auf dem Plan und das sehr Riff lastige Intro „Decarnation“ kann hier schon neugierig machen. Danach ist es Zeit für eine Death Metal Klatsche der heftigen Art, die Jungs zögern nicht, sondern hauen uns gleich mal flotten und kernigen Death Metal entgegen, der dann mit seinem Double Bass Gedonner mächtig fett walzt und auch wenn SLAUGHTERDAY hier im Mid Tempo eine Weile verharren, der massive Druck bleibt bestehen und sogar melodische Linien im Solo sind absolut sauber geboten. Dass sie auch nah am Doom walzen können, zeigt der Beginn von „Expulsed from Decay“, der aber auch gerne mal mit satten Riffs in höhere Tempo Regionen ausbricht, in der Hauptsache sich aber in dieser zähen und mächtig sägenden Death Welt zuhause fühlt. Neben seiner geradlinigen Art sind in „Impenitent Agony“ aber immer wieder feine Breaks zu erkennen und das kernige Ufta Spiel kommt bei mir mehr als sehr gut an. In „Spawn of the Incubus“ gibt es erst mal richtig Gas, das ist kerniger und rasanter Death Metal, der aber auch hier gerne mal in Bolt Thrower erinnernde Ebenen geht, die sich absolut geil anhören und Power ohne Ende besitzt. Auch „Apocalyptic Dreams“ fegt anfangs knallend nach vorne und hämmert in kraftvoller Manier, aber es ist schon geil, wie SLAUGHTERDAY mit dem Tempo spielen und auch die heftig drückenden Passagen ihre Wirkung nie verfehlen. Noch eine Schippe obendrauf gibt es mit „Malformed Assimilation“, denn hier sind die Jungs zum einen sehr flott unterwegs, lassen ihren Mid Tempo Druck nicht außen vor und erinnern auch gerne mal an die Chuck Schuldiner Riff Salven. Wunderbar, wie „Discarnate Forces“ sehr gut Gas gibt, aber auch immer wieder kurz dieses bedrohliche Schleppen aus den Boxen wabern läst. Das finale „Thumb Hang“ bleibt nur im unteren Tempo Sektor hängen, baut dazu aber eine gute Atmosphäre auf, die sich stark ausbreiten kann und so endet diese CD, die starken Death Metal bietet, dem ich gerne 8 von 10 Punkten verpasse.

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