AZARATH - Saint Desecration

VÖ: 27.11.2020
(Agonia Records)
Style: Death / Black Metal
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AZARATH
Im Opener „Death-at-Will“ lassen die polnischen Black Deather mit akustischen Klampfen und Drum Donnern das Unheil schon erkennen, denn nach kürzester Zeit entwickelt sich der Track zu einer vernichtenden Blastbeat Nummer der extremen Art und danach nimmt auch „Sancta Dei Meretrix“ den Fuss nicht vom Gas, sondern vernichtet im Highspeed alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Zwar wirkt der Mittelpart etwas düster und dämonisch, doch das war es dann auch. Nach knarzendem Bass ballert „Let them Burn…“ auch erst mal los und hat immer wieder dieses Knüppeln zu bieten, doch dazwischen klingt es auch mal auch mal schleppend und mit abgedrehtem Riffing. Mit „Fall of the Blessed“ bauen die Herren eine aggressive, aber auch vertrackte Nummer auf und auch „No Salvation“ gestaltet sich sehr abwechslungsreich in Sachen Tempo und Technik. Dafür lässt „Profanation“ kaum was anbrennen und knüppelt über weite Strecken gnadenlos drauf, um dann mit „Reigning over the Death“ auch öfter mal den Knüppel aus dem Sack zu lassen. Jedoch hat dieser Track auch Mid Tempo Rasseln im Programm und so manch fett drückende Passagen kommt auch auf. Auch „Life Is Death, Death Is Life“ ist eher eine drückend dichte Nummer, die nur ab und an mal in Blastbeats ausbricht. So verhält es sich auch bei „Inflicting Blasphemy upon the Heavens“, die rasenden Parts sind hier wohl dosiert, während im letzten Stück „Beyond the Gates of Burning Ghats“ auch mal tragende Abschnitte zur Geltung kommen.
Alles in allem ein sehr gutes Werk, das locker 7,5 von 10 Punkten verdient.

