SKINNING - Homicidal Experimentations

VÖ: 15.12.2020
(Larvae Records)
Style: Death Metal
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SKINNING
Nicht schlecht, da legen die Portugiesen schon ihr drittes Album hin und beim Titelstück geht es ohne Umwege dirket auf den Punkt. Das Ziel ist Death Metal der brutalen Art und das wird mit dieser flotten Raserei nie aus den Augen gelassen, im Gegenteil, wer sich an Death Metal der Marke Morbid Angel erfreut, wird hier fündig. „Wrong Path“ kennt ebenfalls kein Pardon, hier wird geradlinig und aggressiv noch vorne geprescht, dass einem die Ohren schlackern, so grandios wird hier gehämmert. Die Mid Tempo Parts sind mit Double Bass Attacken nur so bestückt und es rumpelt ein Donnerhall nach dem anderen. Anders bei „The Gravedigger“, da wird erst mal massiv gerifft, das Mid Tempo nimmt die Hauptrolle ein und nach einer Weile leitet ein Riffgewitter auch mal das Blast Tempo ein, bei dem alles in Schutt und Asche gelegt wird. Danach kann man „In Her Memory“ fast schon als Technical Death Metal bezeichnen, so wunderbar vertrackt ist dieser Song und der „Sadistic Butcher“ ist ein weiteres, mächtiges Stück Death Metal, der sowohl mit Hyperblast Passagen als auch megadrückendem Mid Tempo versehen ist. „The Demon“ kennt kein Pardon und klatscht mit voller Wucht und Tempo vor den Latz und auch „In the Hands of God“ wütet wie ein Berserker, wobei hier auch vermehrt punktgenau Breaks volle Breitseite sitzen. Mit Überfall artigem Highspeed prügelt „Destroyer of Existence“ aus den Boxen und unter Up Tempo geht es hier zu keinem Zeitpunkt. Mit dem finalen „Blood Will Be Dropped“ gibt es abermals feinen Knüppel aus dem Sack, aber die Portugiesen sind immer für geschickte Breaks zu haben, um ihre Blast Attacken noch zu untermauern.
Das ist mal ein extrem brutales Brett, das mordsmäßig hämmert und bei mit 8,6 von 10 Punkten in Stein meiselt.

