NATURAL BORN MACHINE - Human

VÖ: 19.02.21
(Pride & Joy Music/Soulfood)
Genre:
Hard Rock
Homepage:
NATURAL BORN MACHINE
Neben Bandgründer Alberto Rigoni (BAD AS, VIVALDI METAL PROJECT), der bei vorliegender Aufnahme in den Rollen als Bassist und Komponist in Erscheinung tritt, dürfte vielen der Name des Sängers dieses Projekts ins Auge stechen. Für diesen Posten wurde PINK CREAM 69 und VOODOO CIRCLE Frontmann David Readman verpflichtet. Wie bei seiner eher metallisch ausgelegten und Gitarren orientierten Stammkombo BAD AS hält auch hier Rigoni alle Fäden in der Hand (Mix und Mastering), agiert musikalisch aber deutlich mehr im Bereich des Hard Rocks. Einige der insgesamt 10 Songs scheinen regelrecht auf Readman zugeschnitten zu sein. So klingt z. B. der Opener „Moonchild“ verdächtig nach PINK CREAM 69. Auf „Human“ gefallen mir die am Anfang platzierten straighten Rocker, wie das melodische „Machine“ oder „Won’t Be Friends“. Songs die einfach ins Ohr gehen und auch dort hängen bleiben. Echte gesangliche Herausforderungen findet der Hörer dagegen in Form von „Monster“, denn nun geht es für Readman in für italienische Verhältnisse typische Höhenlagen. Hier und beispielhaft auch bei „Reborn“ wird mir das Album jedoch zu experimentell. Gitarrengefiedel und Proganteile lassen auf BAD AS Leftover schließen. Einher geht hierdurch der Verlust der Eingängigkeit. Zwar setzen das auch als Single vorab veröffentlichte „A New Future“ und das eher düster ausgelegte „Beast In The Dark“, wie auch der rockige Rausschmeißer „Rise“ nochmals kleine Akzente, aber so richtig zünden wollen die Stücke zum Ende hin nicht mehr. Beispielhaft hierfür die für mich deplatzierte Akustikballade „Stone Man“.
Das ansprechende Cover Artwork stammt übrigens von Andreas Ballnus (Disorderly Design), dem man als Gitarristen von PERZONAL WAR her kennen dürfte.
Punkte: 7,0/10

