TRANCE - Metal Forces

08 trance

VÖ: 06.08.2021
(Metalapolis Records)

Style: Hard Rock / Heavy Metal

Homepage:
TRANCE

Als das Debüt „Break Out“ der Pfälzer Metaller / Hardrocker von TRANCE 1982 erschien, hätten sie normalerweise einen Riesen Erfolg haben müssen, sie wurden im gleichen Atemzug mit den Scorpions oder Accept genannt und das soll schon was heißen. Leider blieb den Jungs damals der Durchbruch verwehrt, dazu kamen diveser Line Up Wechsel, Namensstreitigkeiten und vieles mehr. Aber die TRANCE Urgesteine Markus Berger (guitar) und Thomas Klein (bass) ließen sich nicht beirren und auch wenn da einige Pausen dazwischen waren, TRANCE blieben in aller Munde und nach dem letzten Album „The Loser Strikes Back“ hat sich das Personal Karusell wieder gedreht.
Nun sind die beiden Urgesteine mit Drummer Andreas „Neudi“ Neuderth, ex-Vicious Rumors Sänger Nick Holleman und dem zweiten Gitarristen Joris van Rooi mit dem neuen Album am Start, um uns wieder mit geiler Mucke zu versorgen.
Der Opener „The Fighter“ ist eine unglaublich flotte Nummer, die einen mordsmäßigen Bums hat, vor allem gefallen mir die kernigen Drums von Neudi und Neu-Sänger Nick kommt superb rüber. Die Riffs sind herrlich griffing und auch der Bass wummert so schön in den Magen, so kann das gerne weiter gehen. Mit dem „Troublemaker“ kommt dann ein Track, der einfach nur zeitloser Metal ist, ob in den 80'ern, heute oder 2050, ich denke, das Stück wird zu einem weiteren Kult Stück der Band. Hier wird kernig gerockt, Melodiebögen und Mitmach Parts durchziehen den Track in nahezu perfekter Art. Die „Death Machine“ stellt einen verspielten Mid Tempo Headbanger dar, bei dem man sofort mitwippt, das Stück geht sofort ins Blut und bleibt auch im Gehörgang hängen. Der Solo Part gefällt mir besonders gut und mit „Deep Dance“ kriegen wir erst mal einen düsteren Beginn, bevor der Track ein Rock Stampfer wird, der auch gerne mal etwas spacig klingt und dadurch viel Atmosphäre versprüht. Das satte Riffing, die fetten Drums und der umwerfende Gesang machen „Believer“ zu einer Rock / Metal Nummer, die einfach nur großartig fegt und auch hier bleibt der Refrain irgendwie sofort hängen. Mit dem Zwischenspielr „Horns Of Jericho“ wird es dann sogar monumental, um dann mit „As Long As I Live“ erst mal ein kurzer Drumgewitter raus zu hauen, dann aber zu einem Song überzugehen, der Ohrwurmcharakter hat, der rockt wie die Sau und der auch mit Melodien nicht geizt. „The Drums Of Waterloo“ pumpt dann als weiterer Zwischenspieler Atmosphäre auf, um dann mnit dem Titeltrack einen Rocker mit Power und Drive vom Stapel zu lassen, der Song geht dir ewifach geradlinig vor den Latz und auch hier kann man im Refrain voll Kanne mitgröhlen. Mit „Ballad For A Group“ lassen TRANCE auch erst mal Gefühl aufkommen und der balladeske Part ist absolut emotional, doch dann haut Neudi im Solo Part ordentlich drauf und es entwickelt sich ein flottes Stück mit haufenweise geilen Breaks daraus, um dann gegen Ende des Songs wieder mit viel Gefühl zu agieren. Der Bonus Track „Unstoppable“ klingt eher nach einer älteren Nummer, da hier der Sound etwas dumpfer ist, aber auch hier kann man TRANCE einfach geilen Hard Rock / Heavy Metal attestieren.
Ich bin auf jeden Fall froh, dass TRANCE so saustark wieder am Start sind und das sind auch verdiente 9,9 von 10 Punkten für ein Album, dass man immer und immer wieder hören will.
Kurz nach den Aufnahmen zu dieser Scheibe hat Joris van Rooi die Band wieder verlassen, aber mit „Kalli“ Coldsmith (u.a. Abandoned, Masters Of Disguise, Roxxcalibur) einen mehr als gleichwertigen Ersatz gefunden, Welcome Kalli !!!!!

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