EMINENZ - Diabolical Warfare

01 eminenz
VÖ: bereits erschienen
(Northern Silence Productions)

Style: Black Metal

Homepage:
EMINENZ

10 lange Jahre hat die hungrige Fan Gemeinde nun auf ein neues EMININZ Album warten müssen und um so mehr war ich gespannt, was die Sachsen uns hier servieren werden.
Wer EMINENZ kennt, der weiß, dass die Herren mit ihrem harschen, aber auch sehr Keyboard getränkten Black Metal mit Perfektion spielen und das merkt man hier auch sofort. Mit dem Opener und Titelsong gibt fast zwei Minuten einen düsteren, diabolischen Intro Part, der schon mächtig für Stimmung sorgt und dann legen EMINENZ wie wir es lieben los. Mit geschicktem Up Tempo und bösartigen Vocals von Leviathan kommt die massive Härte zum Vorschein, die Riffs von Darkman sind feurig und lassen auch Melodien zu und gerade bei den Mid Tempo Parts kommt der Bass von Black Abyss saustark durch. Die wabernden Keys von Lorenzo versprühen einen atmosphärisch tragenden Teppich und die beiden Drummer Bealdor und Northern sind variabel wie die Sau. So kriegen wir sofort einen Track geboten, der die fängt, der dich in andere Sphären treibt und der mit dem Wechsel aus Melodie und Härte sofort eine große Hausnummer ist. Mit “Lucifer Awakening” kommt dann ein Song, der mich sofort plättet, hier wird geballert was das Zeug hält und da haben die Keys nur begleitenden Charakter, aber das wirkt aus dem Hintergrund perfekt. Wenn dan n auch mal das Tempo gedrosselt wird, kommen auch melodische Linien zum Tragen und das passt stimmig sehr gut zusammen. Nach ein paar Glockenschlägen und Samples wird mit “First Renegade” das nächste Brett hin gelegt. Hier gehen EMINENZ sehr Riff dominant ans Werk, die Nummer stampft und walzt wie wahnsinnig und ist zudem noch sehr Break lastig und nur im Solo wird etwas mehr Melodie einfließen gelassen. Anders wird es in “Something Beyond” denn da ist wieder der vom Keyboard getragene Black Metal das hervorstechende und dieser Mix aus Härte und warmer Atmosphäre kann bei mir alles heraus holen, der Track ist wie ein schwarzmetallisches Eops der Sonderklasse und wenn dann gegen Ende auch mal Vollgas gegeben wird, bin ich voll vom Hocker gehauen. Das stampfende und im Mid Tempo hämmernde “Replica Satani” ist fett ohne Ende, hier mal mit Keys getragen, dort mit donnernden Drums, das ist ein rundum gelungener Track, der mit seinem düsteren Charakter und den Melodien völlig geil harmoniert. Mit ruhigen Klängen wird “The Myth of Non-Existence” eröffnet, doch das soll nicht so bleiben, denn auf der einen Seite presst mich der massive Druck des Tracks dank der fetten Drums voll an die Wand, auf der anderen Seite wird die Atmosphäre sehr gut mit eingestreut und mit einem recht melodischen Solo noch verfeinert. Mit viel Drum Feuer kommt “Frozen Shadows” daher, eine weiter Nummer, bei der man nicht weiß, ob man sich dank der wabernden Keys sicher fühlen soll oder dank der bösartigen Vocals liebr in Deckung geht. Das ist für mich genau das, was EMINENZ ausmacht, sie ziehen dich als Hörer in ihren Bann und wenn dann das Geballer losbricht, ist man einfach nur vollkommen überwältig der geilen Mucke, die einem vor den Boxen weg bläst. “Doom Dominator” ist am Ende eine sehr zähe Nummer, die aber mit Melodien nicht geizt, die episch erhabende, aber auch düster melancholische Elemente besitzt, mit einem feurigen Solo ausgestattet ist und die auch mit Bombast und Atmosphäre nicht geizt.
EMINENZ haben für mich hier ein Black Metal Werk erschaffen, das mich total gefesselt hat, das mit seinem fetten Sound alles weg haut und das einfach grandios und zeitlos ist, so dass die Herren sich hier verdiente 9,7 von 10 Punkten abholen, bloß tut mir einen Gefallen und lasst und mit dem nächsten Album nicht wieder zehn lange Jahre warten!!!


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