POISON ROSE - Little Bang Theory


VÖ: 15.04.22
(Frontiers Music)

Genre:
Melodic Rock

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POISON ROSE

Sänger Marco Sivo gehört schon seit einiger Zeit zum Songwriter-Pool von Frontiers Records und schrieb bereits Nummern für Gioeli-Castronovo, Lovekillers und Sweet Oblivion.
Nun darf der Mann mit seinem eigenen Projekt zeigen, dass er auch als Frontmann eine gute Figur abgibt.
Als musikalische Begleiter hat man ihm mit Edo Sala (Sunstorm, Lovekillers), Aldo Lonobile (Secret Sphere, Edge Of Forever), and Andrea Seveso (Robin McAuley, Jorn) drei handwerklich über jeden Zweifel erhabene Kollegen an die Seite gestellt, so dass auf dieser Ebene nichts schief geht. Dazu kommt Frontiers Allzweckwaffe Alessandro Del Vecchio, der das Album produziert hat und auch die Keyboards beisteuert.
Mit den elf Nummern bietet man dann guten Melodic Rock, der sich nahtlos in die Reihe ordentlicher Projekte des Labels einfügt. Das ist allerdings Fluch und Segen zugleich, denn die Unterscheidung der einzelnen Bands ist manchmal mehr als nur schwierig. Mit „Hearts Beat Loud“, „Set Us Free“ oder „Survive To You“ hat man dann auch gute Songs am Start aber die klingen halt wie andere Bands von Frontiers auch und das liegt nicht zuletzt am Produzenten, der eben für viele Alben verantwortlich ist und ihnen seinen soundtechnischen Stempel aufdrückt.

Wen das nicht groß stört, der kann sich POISON ROSE problemlos ins Regal stellen. Viel falsch machen kann man damit nicht.

7,5/10