BATTERING RAM - Second To None

VÖ: 15.07.2022
(Urprising Records)
Style:Hard Rock/Heavy Metal
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BATTERING RAM
Ernteten die Schweden BATTERING RAM bereits 2020 durch ihr Debüt hervorragende Kritiken, schickt sich die 2017 in Schwedens tiefsten Wäldern gegründete Combo aus Filipstad erneut an, um die Welt mit amtlichem Hard n' Heavy-Sound fett produziert zu erobern. Was bei diesem Quartett auf Anhieb voll mitreißt, sind pfundschwer krachend harte Gitarrenriffs, ein knalliger Drumsound, kompakte Bassbeats, erdig dreckige Rock n' Roll-Vibes und zuletzt natürlich das hochgradig Charismatische Stadionrock-kompatible Organ von Sänger Johann Hallström, der es schafft, allen neun Stücken den richtigen Touch zu verleihen.
Supterb raumgreifend heavy, dennoch eingängig groovend lassen es BATTERING RAM gewaltig rocken, dass kein Auge trocken bleibt und selbst ein unbelehrbarer Oldschoolpurist meiner Sorte sich am Neuntrackling erfreut. Bei BATTERING RAM ist der transportierte Energieschub spürbar. Kraftvolle Heavy Rocker vom Typus „Ram You Down“, „Down“ oder das heftig auf JUDAS PRIEST gebürstete „Rage“ verbinden Power, Eingängigkeit und Härte zu einer packenden Mischung. Melodische Ausreisser Marke „Too Late“ oder „Pieces“ röhren genauso ungemein griffig biestig, während „Coming Home“ sich als großes Hymnenhighlight der Extraklasse offenbart. Nachhaltiger lässt sich intensiv erdiger Hard n' Heavy Groove mit rebellischem Freiheitsdrang und Gänsehautfaktor verursachender Melodie mittels effektiver Singalongs plus im Ohr hängen bleibenden Catchy Refrains Melodie nicht verbinden! BATTERING RAM stehen irgendwo an der Schwelle von Hard Rock und Heavy Metal, auch wenn ein halbes Dutzend anderer Bands den gleichen Namen trägt, hat der Schwedenvierer soviel ureigenen Wiederkennungswert, der sich wohltuend von jener Sorte Combos abhebt.
Klassischer Hard Rock/Heavy Metal auf fließendem Level gedrillt in moderner Soundproduktion zwischen BLACK SABBATH; JUDAS PRIEST, D.A.D., BLACK LABEL SOCIETY, GODSMACK, METALLICA und MUSTASCH, dessen gut ausbalanciertes Schnittmengenfeld hervorragend für ein buntes Hard Rock/Heavy Metalfanklientel unterschiedlichster Coleur geeignet ist. Mit der ins Southernrockkorsett gekleideten Bandhymne „Battering Ram“ wird ein gewaltiger Schlußpunkt gesetzt. Unter Einbeziehung aller Faktoren gelange ich zu diesem...
Fazit: Sauber produzierter Zweitling von BATTERING RAM, der helfen wird, neues Terrain zu erschließen. Rockt straight mit satt viel Drive und knallt wie Sau! 8/10

