TORCH - Live Fire


VÖ: 29.07.2022
(Metalville)

Style: Heavy Metal

Homepage:
TORCH

Die Rückkehr auf die Bretter der Welt hat der Band wohlgetan. Der vor über schwänglich begeistert mitgehender Fankulisse absolvierte Swedenrock-Festival-Auftritt zeigt eine ziemlich energiegeladene Band, deren Feuer noch lange nicht erloschen ist. Neben acht begeisternden Tracks der Bandhistory gab der kraftvolle Kick Ass-Groover „Feed The Flame“ Einblick auf das knapp zwei Jahre später folgende innerhalb der Heavy Metalfangemeinde auf reges Interesse gestoßene vierten Studioalbum 'Reignited' interessanten Vorgeschmack. Die in ihrem Heimatland Schweden als Legende geltende Band TORCH zeigt sich während ihrer 9 Livegranaten umfassenden Show deren Inhalt sich irgendwo zwischen ACCEPT, GRAVE DIGGER, JUDAS PRIEST,SAXON und TWISTED SISTER ausnahmslos bissig, roh, energiegeladen spielfreudig und heavy in bestechender Form!

Angefangen vom gelungenen Einstieg mit „Beauty and The Beast“ wird jedes Stück darunter auch mit druckvoller Dynamik dargeboten, dass es in den heimischen vier Wänden knallig fett dröhnt. Frontmann Len Dark dessen Reibeisenröhre kein Gramm ihres verrucht räudigen Charmes verloren hat, pusht das Publikum beständig, das Gitarrenduo Chris J. First/Hocky Nyström entfacht druckvolle Gitarrenpower, explosive Leadsoli inbegriffen, die Rhythmussektion Ian Greg/Steve Strenker spielt so arschtight, dass kein Blatt mehr durchpasst. Bei mächtigen Stadionhardrock-Grooveparts von „Beaty & The Beast“, „Feed The Flame“ und „Electrikiss“ bis zum abschließenden Groovemonster „Warlock“ überkommt es einen regelrecht die Faust zu recken und das Hörnerzeichen zu zeigen. Zum durch „Hey, Hey“-Anfeuerungsrufe begleiteten Stampfer „Sweet Desire“ klatscht das Publikum stimmungsvoll mit. Auch der flotte von sattem GRAVE DIGGER-Riffing flankierte Midtempo-Breaker „Thunderstruck“ (kein Cover des AC/DC-Megahitsellers!) sowie der flotte das Tempolimit kräftig steigernde im ACCEPT-Stil aus den Verstärkern donnernde Speedfetzer „Watcher of the Night“ haben gewaltig Dampf auf dem Kessel.

Bei dieser steilen Livesession überkommt es mich oft, die Faust vor'm PC zu recken und mitzusingen. Auf zeitraubende Ansagen im Set wird löblicherweise
verzichtet. Die Band nutzt stattdessen die kurze ihr zur Verfügung stehende Spielzeit was absolut verständlich ist, effektiv, um soviel Songmaterial wie möglich zu präsentieren,wodurch der Spielfluss vollständig am Stück erhalten bleibt, wodurch dieses kleine in begrenzt zeitlichem Rahmen stattgefundene Bühnenspektakel als berasuchendes Livefeuerwerk nur noch sympathischer macht!

Für Mix und Mastering zeichnete kein geringerer als Top-Produzer Jakob Hansen verantwortlich, um diese Liveabfahrt ins passende Soundgewand zu kleiden.

Fazit: 'Live Fire' legt eindrucksvoll Zeugnis ab, dass die Heavy Metal-Flamme seit 2018 bei TORCH intensiver denn je brennt. -Voila! 8,5/10


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