DAVID READMAN – Medusa

08 davidreadman

VÖ: 05.08.22
(Eigenproduktion)

Genre:
Hard Rock

Homepage:
DAVID READMAN

Wer kennt sie nicht, die Stimme von PINK CREAM 69, aber auch die von VOODOO CIRCLE? Genau jener David Readman ist es, der nach seinem selbstbetitelten Solodebüt 2007 jetzt sein zweites Soloalbum an den Start bringt. Die Aufnahmen zu „Medusa“, so der Albumname des neuen, zehn Stücke umfassenden Longplayers, begannen bereits Anfang 2021, wurden durch eine Crowdfunding Aktion unterstützt, um so dieses Album überhaupt erst möglich zu machen. Ein gewagtes Unterfangen inmitten der durch die unterschiedlichsten Corona-Beschränkungen leidenden Länder der ganzen mitwirkenden Musiker [u.a. Laki Ragazas, (git., ex-DEVILS TRAIN, ex-MYSTIC PROPHECY); Bodo Schopf, (dr., MICHAEL SCHENKER); Julien Spreutels, (key., ETHERNITY); Alex Jansen (b., div. Bands), Roland Grapow (git., MASTERPLAN), John Clelland (dr., EDENS CURSE), Aldo Lonobile (git., SECRET SPHERE)], aber das Ergebnis kann sich letztendlich sehen und vor allem hören lassen. Eine erste Duftmarke in Form des gesanglich sehr WHITESNAKE-lastigen und melodisch groovenden „Shelter From The Storm“ wurde bereits im April 2021 in Form eines Videos gesetzt. Deutlich abwechslungsreicher als noch das Debüt (übrigens 2013 wiederveröffentlicht) fallen die Songs auf „Medusa“ aus. Der im Uptempo gehaltene Opener und quasi Titeltrack „Madame Medusa“ hätte durchaus auf einem PINK CREAM 69 Album stehen können – eine ganz starke Nummer! Spätestens jetzt beim ebenfalls schnelleren „The Fallen“ wird deutlich, dass sich der Hörer auf einige Keyboard Parts einstellen muss, was aber nicht störend zu Buche schlägt. Bei „Turned To Black“ fühle ich mich sofort durch den groovenden Beat an SHAKRA erinnert – definitiv ein weiterer Anspieltipp! Das Readman gerne mit den Facetten des Hard Rocks spielt, zeigt das im 70er-Stil gehaltene „Mary Jane“ auf. Eine richtige coole oldschool Rock-Nummer und entsprechendem Gitarrensound. Eigentlich hatte ich auf der neuen Scheibe mehr von Songs wie dem halbballadesken und bluesigen „Summer Wine“ oder „King Who Lost His Throne“ vermutet, wo Readman das Timbre seiner Stimme voll und ganz ausspielen und zur Schau stellen kann. Zum Glück wählte er die härtere Auslegung. Unterm Strich bin ich mit dem Album und den Kompositionen aber vollauf zufrieden. Keine Ausfälle beim Songmaterial, am Start sind vorwiegend abwechslungsreiche und amtliche Rocker, über den Gesang brauchen wir uns nicht unterhalten – der ist schlichtweg unverwechselbar.
Für die Puristen sei erwähnt, dass für den Mix und das Mastering Readman’s langjähriger Freund und PC 69 Bandmate Dennis Ward verantwortlich zeichnete.

Punkte: 9/10


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