ROTTING EMPIRE - Buried In The Past

07 rottingempire
VÖ: 31.07.2022
(Rebirth The Metal Productions)

Style: Death Metal

Homepage:
ROTTING EMPIRE

Satte 10 Jahre hat es nun gedauert, bis die bayrischen Deather nun mit ihrem zweiten Album bei uns vor der Tür stehen und der Opener „So I“ kommt ert mal pfeilschnell angeflogen. Doch im weiteren Verlauf der Nummer zeigen die Jungs auch, dass das Mid Tempo und Melodien sehr gut harmonieren und so kriegen wir hier schon Abwechslung pur. Stark finde ich, wie „Mirror of Society“ aufgebaut ist, das drückt anfangs fett wie eine Walze, die Riffs sägen massiv und haben mitunter auch geile Melodiebögen in sich, bis auf einmal kraftvolles Geballer das Heft in die Hand nimmt. „No Regrets“ setzt noch einen drauf, das Stück klingt zu Beginn kurz mal melancholisch, feuert dann aus alles Rohren und lässt dazu auch mal den Death Groove von der Leine und so ist der Kick stets vorhanden. Bei dem starken „Years Without Sunlight“ fühle ich mich teils wie bei den guten, alten In Flames Zeiten, doch ROTTING EMPIRE haben hier in Sachen Härte noch eine risesige Schippe mehr drauf gelegt. In „Depression“ sind nicht nur Prügel Attacken eine feine Sache, auch die reichlich vorhandenen Melodien und der Drive packt mich von der ersten Sekunde an, aber auch so manch coole Breaks kann man hier zusätzlich entdecken. So ruhig und melancholisch wie der Titeltrack auch beginnt, so fett drückend die Jungs dann aber auch im Mid Tempo, um dann in pures Geballer auszubrechen, geil, wie die Band es schafft, so grandios mit dem Tempo zu jonglieren. In „Last Chapter“ ist sofort der Knüppel aus dem Sack da, der tödliche Drive kommt dazu und hier sind auch fast schon rein thrashige Parts mit an Bord. Danach wird es langsamer, denn „Alive“ tendiert schon fast in Richtung Death / Doom, hat abermals saustarke Melodien geladen und drückt ungemein. Die fetzigen Klampfen zu Beginn von „Kill to Survive“ lassen schon erahnen, dass die Jungs hier gerade Anlauf nehmen, um uns eine ballernde Salve zu verpassen und wenn wir schon platt sind, drückend sie im Mid Tempo immer weiter auf unseren Schädel und nach etwas Up Tempo werden wir erneut total verprügelt. Das instrumentale Outro mit seinen kreischenden Gitarren sitzt auf den Punkt genau und diese Scheibe hat mich so mitgenommen, dass ich ihr 8,5 von 10 Punkten verpasse.


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