SILENT RUNNING - War in my Head


VÖ: Bereits erschienen
(Iron Friends Recordings)

Style: Classic/ Progressive Rock

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SILENT RUNNING

Dieses Gefühl, wenn Krieg im Kopf herrscht, kennen sicher viele. Hinter dem Tonträger mit dem Titel „War inside my Head“ steckt Ex-FORMEL I-Schlagzeuger Peter „Paule“ Finke, dessen neue Band SILENT RUNNING seit 2017 zu einem konstanten Line Up zusammen gefunden hat. Der knackig rockende Einsteiger lässt einschließlich mystischer Mönchsgesänge kräftig aufhorchen, selbiges gilt für den fetzigen Smasher von Titelsong. „War in My Head“ beinhaltet alles, was mitreissenden Heavy Rock auszeichnet, scharfe Gitarrenriffs, Griffige Refrains, treibendes Powerdrumming, rumpelnde Bassläufe, fordernder Gesang, stimmungsvolle Keyboards, die sich bestens anpassen, statt überbordend zu dominieren, dafür explodiert die Leadklampfe regelrecht, das weckt öfters gedanklich mehr als nur ein wenig Ex-DDR-Ostalgie.

Die alten Haudegen kennen ihr Metier bestens, wissen definitiv, was sie sich zutrauen können, haben es immer noch gut drauf. Das Quartett aus der Bundeshauptstadt aktuell bestehend aus Sänger/Gitarrist Ole Bandoly, Thomas Kollakowsky an der zweiten Klampfe, Bassist Uwe Kerstan (dessen Vorgänger Bernd Neumann schied krankheitsbedingt aus) und Keyboarder Eisi. Das Kürzel Old Scool Prog n' Roll trifft in etwa den Kern vom Inhalt, obwohl der klassische Hard Rock als grundlegende Basis dient, dessen Essenz sich mit klassischem Heavy Metal und Proganteilen mischt. Zusammen mit Hammond-Orgel Spezialist Todd Philipps wurden die Tracks „Devil's in Heaven“ (mit superbem, schnell ins Ohr gehenden Refrain!) „Sick Of“ und „Iron Friends“ komponiert, während gespenstische Keyboardsequenen dem ganzen eine intensive Note Spacerockflair hinzufügen. Bei letzter genannten bin ich geneigt, an die genialen US-Folkrocker ASHBURY zu denken, deren Timbre sich einschließlich zugehörig rau kehligem Gesang mit schmutzigen Deutschrock vermischt,„The River“ geht entsprechend mehr in Richtung MOTÖRHEAD bzw. eher deren Deutschrock-Pendant WECKÖRHEAD, wobei sich ebenso wenig ein vorhandener Progressive-Touch mit klarer Stilverwandtschaft zur kanadischen Hard Rock-Legende RUSH von der Hand weisen lässt. Schon mal kein schlechter Anfang. Darauf lässt sich bauen.

Fazit: Angenehm schräge dafür saucool umgesetzte Mischung die garantiert ihr zugehöriges Fanklientel finden sollte! 8/10


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