BLASTED PANCREAS - Pathogenic Organisms In Blood

09 blastedpangrias
VÖ: bereits erschienen
(SBDC Records)

Style: Brutal Death Metal / Goregrind

Homepage:
BLASTED PANCREAS

Elf Jahre des Wartens sind vorbei und nun sind die Griechen wieder da, um uns mit ihrem Brutal Death / Goregrind die Scheiße aus dem Hirn zu prügeln, was ihnen mit der Blast Nummer „Desomorphine“ sofort problemlos gelingt. Was erst nach gory Groove klingt, entwickelt sich in „Yersinia Pestis Plague“ zu einem Hyperblast Angriff der extremen Art und auch „Brucellosis“ kommt kaum eine Sekunde von der Überholspur runter. Im Gegenteil, bei diesem schonungslosen Geballer schaffen die Herren es sogar noch, coole Breaks aufzufahren. Das soll sich bei „Carbapenem-Resistant Infection“ dann völlig ändern, denn die Nummer schleppt sich eher zäh aus den Boxen, bricht aber aus dem Nichts plötzlich total aus und kloppt kurz mal volles Rohr drauf. Keine Rücksicht gibt es bei „Chikungunya Virus“ hier wird von Anfang an brutal auf die Kacke gekloppt, das Riffing ist feurig wie die Sau und es ist ein wahres Gemetzel, was mich hier überrollt. Auch wenn „Varicella Zoster“ eine Grindcore Keule der extremsten Art ist, so kommt es mir doch vor, als wären hier mal ein paar Slayer Riffs mit drin. Bei „Ulceroglandular Tularemia“ bin ich total baff, das schleppt sich extrem zäh und schon nah am Doom, doch alles dazwischen wird ausgelassen und von der einen auf die andere Sekunde haben wir wieder ein Grind Massaker, das gegen Ende sich dann doch noch etwas sacken lässt. Mit „Hantavirus Pulmonary Syndrome“ kommt dann zusätzlich der altbekannt beliebte Ufta Gore Groove noch hinzu und viele Breaks durchziehen diesen Song und auch „Anaplasmosis“ ist oft nicht besonders schnell, dafür aber verspielt ohne Ende. Nach dem Sample feuert „Emesis of Blood“ brutalen Deathgrind aus allen Rohren und dieses extreme Geballere findet in „Klebs-Löffler Bacillus“ seine brutale Fortsetzung. Der Speed und die Brutalität bleibt mit „Legionella Pneumophila“ weiter verdammt weit oben angesiedelt, doch hier sind das Riffing und die paar herlich gesetzten Breaks sehr gut. Bei dem Dauerfeuer von „Vibrio Vulnificus“ geht mal am besten schnell in Deckung und zu Beginn von „Powassan Disease“ verschnaufen die Herren auch mal im Mid Tempo, lassen den starken Drive aber nicht weg und dass hier auch geballert werden muss versteht sich von selbst. Aus Doom lastigen Parts steigert sich „Lymphadenopathy“ über Mid zum Up Tempo hin und ist von den Instrumenten her wieder sehr vielschichtig gehalten. Mit Samples wird das Grindgewitter „Transmissible Spongiform Encephalopathy“ mehr als gut durchzogen und nach dem ploternden, teils groovenden, teils knüppelnden „Shigella Sonnei“ legt sich dann der Staub wieder. Meine Fresse hat mich da ein Album verdroschen, dass in Sachen Brutalität sehr weit oben ist, nur hätte der Sound ein wenig besser sein können. Alles in allem für die Brutal Death / Grind Freaks ein gefundenes Fressen wie für mich auch und das macht 8 von 10 Punkten.


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