THERION - Sirius B


VÖ: Bereits erschienen
(Hammerheart Records)

Style: Symphonic Rock/Metal

Homepage:
THERION

Obwohl sie am gleichen Tag dem 24. Mai 2004 erschienen, gibt es Unterschiede zwischen beiden Alben. Wo Lemuria sich etwas mehr in Bombast und klassischen Heavy Metal-Attacken windet, geht es 'Sirius B' wesentlich melancholischer an mit mehr intensivem Classic Rock-Faktor versehen, ohne auch nur im Gerinsten das erforderliche Maß Spannung, Dramaturgie und Abwechslungsreichtum zu verlieren.

Themenspezifisch haben sich THERION auf 'Sirius B' mehr auf die babylonischen Gottheiten fokussier, wobei der Schöpfungsmythos des Menschen mit einfließt.

Der gelungene Auftakt „The Blood of Kingu“ gefolgt durch „Son Of The Sun“, legt Zeugnis davon ab. The „Khylesti Evangelist“ ist geprägt von dramaturgisch kehlig heroischen ins prophetische abgleitenden Gesang. Im Zweiteiler „Kali Yuga“ verbindet sich orientalischer Klangzauber mit heroischem Timbre und kraftvollen Heavy Metalpassagen, treffen packende Gesangsharmonien auf tonnenschwere Gitarren, „The Wonderus World Of Punt“ lässt mit feiner Kombination aus Akustikgitarre, Flöten, exotischen Balaleika-Klängen, 60er-70er Jahre spannungsbögen erzeugender EpicRock-passagen á lá BARCLAY JAMES HARVEST/PROCOL HARUM , Chorgesang und feinfühligen Ukulele-Klängen aufhorchen. Fließende Melodiebögen, Dynamische Rockstrukturen und majestätische Erhabenheit verschwimmen ebenfalls in „Melek Taus“, während „Call Of The Dagon“ sich in mystischem Sphärenrock einschließlich bezaubernder Frauengesänge, feinfühlig arrangierter Details, opulentem Hintergrundchoralgesang übergehend in hart riffende Gitarren bei kraftvoller Tempoforcierung präsentiert – das können auf die Art und Weise nur THERION! In gefühlvoll dramaturgisch geheimnsivoll beklemmender Aura benetzt umwoben verliert sich „Sirus B“, um schließlich mit der „Voice of Gurdijeff (The Fourth Way)“ den Anfang einer neuen Hoffnung im vierten Weg der das Wissen einschließlich der Entwicklung von Mönch, Jogi und Fakir auf dem Weg der im realen Leben verlaufenden harmonischen Evolution zur in sich abgeschlossenen Entwicklung des Menschen einschließlich dessen vollständigen Potentials.

Fazit: THERION erneut auf hohem Level - allerdings extrem überladen mit mehr Rockanteil, was den Genuss von 'Sirus B' nicht für jeden erleichtert, dennoch erneut großes Symphonic-Kino! 9/10


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