SEVERAL COCKS - Underground Reality

03 severalcocks
VÖ: bereits erschienen
(Foxdie Sounds)

Style: Grindcore / Goregrind

Homepage:
SEVERAL COCKS

Acht Jahre haben die mexikanioschen Grindcore / Goregrinder uns nun warten lassen, da hoff ich doch mal, dass ich dafür anständig verprügelt werde.
Mit „Nauseabundo“ geht es los, der Sample zu Beginn passt, dann wird erst mal fett gedrückt, um dann doch gegen erst mal zu hämmern, was das Zeug her gibt, doch das ist nicht alles, denn der heavy Groove packt mich von der ersten Sekunde an und vor allem sind auch die variablen Vocals ein Genuss. Das saftige Riffing zu „Salamu Aleykum“ lässt schon erahnen, dass hier volle Breitseite Up Tempo auf uns prasselt, doch auch das Grindgewitter lässt zum Glück nicht lange auf sich warten. Cool, da locken dich die Mexikaner mit „Lascivia“ erst mal auf eine falsche Fährte, lassen mich bei ihrer Elektro Mucke erst mal mit Fragezeichen im Gesicht stehen, um dann herrlich drauf los zu kloppen. Vor allem die Gurgel Vocals und die Squeals sind einfach unglaublich geil. Extrem stampfend und drückend legt „Sacroma“ los, es kommt dann zum typisch großartigen Ufta Goregrind, aber auch Grind Prügelei dürfen wir hier genießen. Voll in die Fresse wird bei „Narcocristiano“ geprügelt, die Squeals und Growls sind einfach nur super und der drekige Kick trifft zu hundert Prozent. Mit Nackenbrecher Garantie eröffnet „Delirio de Percecusion Post Crack“, knallt dann aber in sattem Up Tempo drauf los, um sich danach in grandiose Prügelei zu entwickeln. Was soll ich sagen, die Vocals sind wieder ein wahrer Ohrgasmus für meine Lauscher. „Mordida de Perro“ kennt meist nur einen Weg, pure Knüppelei voll in die Fresse, aber wenn die Mexikaner „nur“ im Mid Tempo rödeln, ist das auch ein fettes, brutales Brettvor dem Herrn. Grind und Death vermischen sich bei „Mallevs Maleficarvm“ in bester Manier und auch der Groove ist phantastisch, vor allem wenn die Vocals so megamäßig gegurgelt werden. Bei „Trafico de Drogas en Cuerpos de Ninos Muertos“ darf gerne mit gebangt werden, doch das bleibt nicht so, denn massiver Drive und Geballer lassen keinen Stein auf dem anderen und „Miasis“ nimmt den Stab gerne auf und wütet in wahnsinnig blasternder Art und Weise, dass es mich vom Hocker haut. Mehr Groove und Drive wurde in „Teratoma“ gepackt, doch oftmals gehen hier mit SEVERAL COCKS die Säue durch und so extrem wird es dann auch, was wir auch im finalen „Dulce introduccion al caos“ vor den Latz geknallt bekommen. Raserei ohne Ende, aber auch geil vertrackte Stellen lassen dieses Stück zum Erlebnis werden und da kann ich nach dem Genuss der Platte nur ein Fazit ziehen.
Das Album ist für die Goregrind Szene Pflicht, die Mexikaner legen alles in Schutt und Asche, was ihnen auch 8,9 von 10 Punkten einbringt.

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