DEAD END FINLAND – Victory

03 deadendfinland

VÖ: 31.03.23
(Inverse Records)

Genre:
Modern Melodic Metal

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DEAD END FINLAND

Mit Studioalbum Nummer fünf starten DEAD END FINLAND ins laufende Musikjahr. Die vier Finnen aus Helsinki sind dem ein oder anderen aus ihrer Gründungsphase 2007 vielleicht noch als DEAD END bekannt. Viel hat sich seit der Veröffentlichung ihres Debütalbums „Stain Of Disgrace“ (in Eigenregie 2011) unter dem jetzigen Namen nicht geändert – die Besetzung und die musikalische Auslegung der letzten drei Alben blieben bis heute nahezu gleich. Man agiert nach wie vor Genre übergreifend auf der Basis von melodischem Death Metal im Bereich der Growls und Keyboards, sowie im Melodic Metal mit sehr ansprechendem Klargesang. Überhaupt ist das Songmaterial auf Eingängigkeit getrimmt. Allgegenwärtig sind die satten, melodischen Chöre, die cathy Hooklines, als auch die harmonischen Gesangslinien, die sich oft in Industrial like Beats hüllen. Die Keyboards passen sich hier mit ihren Klangteppischen sehr gut diesen Arrangements an. Bei den leicht progressiven Gitarrenelementen erinnert man u. a. ein wenig an SILENT FORCE („Northern Winds“, „In The Dark“) oder auch an ALTARIA („Heavy Rain“). Interessant klingt diese Kombi, wenn man zusätzlich eben den Beat mit den stampfenden Industrial Elementen füttert („Wounded & Bleeding“, „Wrath Of God“). Im Bereich der Death Metal Orchestration schimmern ETERNAL TEARS OF SORROW („Up So High, Down So Low“) durch, wodurch man sich wirklich sehr breit aufstellt. Gegenüber dem Vorgängeralbum „Inter Vivos“ sind die Stücke zueinander vielleicht etwas mehr zusammenrückt und dadurch noch eingängiger geworden. Der musikalische Stilmix ist geradezu geschaffen zur Vertonung von Themen rund um das Gemütschaos in den Höhen und Tiefen des Lebens.
„Victory“ verspricht mit seinen zehn, top produzierten Stücken, kurzweilige Unterhaltung über die 41 Minuten Albumlänge hinweg. Dem Hörer werden nicht nur die hier genannten Vergleichsbands unweigerlich in den Sinn kommen, sondern noch einige weitere und namhaftere skandinavische Kombos mehr.

Punkte: 8/10