ENFORCED - War Remains

VÖ: 28.04.23
(Century Media Records)
Style: Thrash Metal
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ENFORCED
Die US Thrasher von ENFROCED legen auf Album Nummer drei los wie die Feuerwehr, mit dem Opener „Aggressive Menace“ kriegen wir sofort saftigen Thrash vor die Fresse geknallt, der old school nach Bay Area klingt, der aber hier und da mal leichte Hardcore / Crossover Anleihen hat und das haut mich völlig aus den Socken, weil auch der Groove Anteil massiv schiebt und die Soli schnittig sind wie die Sau. Weiter geht es mit „The Quickening“, was anfangs ein wahrer Mid Tempo Nackenbrecher Thrasher ist, der so richtig angepisst klingt und nach einem krassen Solo volle Fahrt aufnimmt. Dieses rasante Tempo wird zu Beginn von „Hanged by My Hand“ auch sofort übernommen und da knallt es einfach nur hervorragend aus den Boxen und wenn man genau hin hört, kann man auch einen Hauch Slayer raus hören. Danach gehen die Amis in ihren tighten Mid Tempo Drive über, fahren haufenweise Breaks auf und wissen dadurch vollends zu überzeugen. Mit dem Solo wird es schneller und danach wieder sehr Slayer lastig. Mit „Avarice“ kommen im Mid Tempo erst mal donnernde Double Bass auf, dann fegen die Jungs wieder los wie die Bersereker und prügeln lupenreinen Thrash mit abermals grandiosen Soli Parts, die einfach nur geil kreischen. Mit dem Titelstück werden ENFORCED auch mal richtig zäh und drückend, bauen eine massiv pressende Riffwand auf und walzen fett ohne Ende. Aber wenn die Riffs zu sägen beginnen, wird auch das Tempo heftig angezogen und es treibt nach vorne mit voller Wucht und groovt auch einfach nur hervorragend. Nach pompösem Aufbau reißen ENFORCED in „Mercy Killing Fields“ alle Mauern ein und thrashen, was das Zeug hergibt, um dann bei „Nation of Fear“ einen Kick Ass Groove zu zelebrieren. „Ultra-Violence“ hält, was es verspricht, das ist die aggressivste und schnellste Nummer des Albums und die kennt absolut keine Gnade und hält sich auch nie großartig zurück. Auch in „Starve“ bringen mich ENFORCED sofort zur Begeisterung, denn diese Abwechslung und die rasenden Thrash Attacken sind göttlich und das lassen sie uns im finalen „Empire“ auch überzeugend hören.
Leider sind das noch nicht mal 35 Minuten Laufzeit, aber die haben es in Sachen Thrash in sich und so kriegt dieses superstarke Werk auch 9 von 10 Punkten von mir.

