LUCIFER STAR MACHINE - Satanic Age


VÖ: Bereits erschienen
(The Sign/V2)

Style: Punk Rock

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LUCIFER STAR MACHINE

Was könnte man sich wohl unter einer Band mit dem Namen LUCIFER STAR MACHINE vorstellen? Sicher so einiges... Glam Rock und anderes fiele mir dabei mitunter ein, ehe aufeinmal kräftig der Punk abgeht. Satt röhrende Riffs, dreckiger Gesang, Ohrwurmrefrains die gleich nach einem Durchlauf hängen bleiben...umgart von hintergründig spacelastigem Flair ausgefüllt von stattlicher Arschtrittgarantie!

Das erinnert an eine Mischung skandinavischem Schweinerotzrocks der Marke BACKYARD BABIES, GLUECIFER, HELLACOPTERS, die auf BETTY FORD, MISFITS; CHROME DIVISION, BEACH BOYS, MOTÖRHEAD und last but not least - RAMONES treffen. - Geile Mischung! Nach der satten Bandhymne „Lucifer Star Machine“ geht’s mit Krachern der Schine „Psychic Vampires“, sofort weiter gnandelos nach allen Seiten Groovepower verteilend richtig ins Eingemachte, inklusive feiner Melodiebögen, erdig röhrenden Gitarrenriffs, druckvollen Bassläufen, kraftvollem Schlagzeugspiel und rebellischem Gesang mit reichlich Attitüde direkt mitten ins Eingemachte. „Cunt Of Destruction“ röhrt von schnellen Rhythmustaktfolgen vorwärts getrieben. Bei Nummern Marke „Satanic Age“, „Psychic Vampires“ oder den beiden seit geraumer Zeit als Video kursierenden Singletracks „I Wanted Anything“ und „Censorshipped“, „Live Another Day“ und hält's mich nicht mehr auf'm Sitz! Rotzräudig ehrlicher, dirty rock n' rolliger wie diese kein Blatt vor den Mund nehmende Crew ihr krachendes Elixier gnadenlos zupackender Wirkung verschießt, ist es kaum noch möglich, waschechten Straßen-Punk mit rebellischer Attitüde, (gemeint ist kein lauwarmer Schlips n' Anzugträger-Punkrock, sondern durchweg heftig explosive ausnahmslos vor Energiestrotzende Gitarrenmucke zu spielen, die heftig Faustschläge ins feiste Antlitz der dekadenten Wohlstandsgesellschaft nach allen Seiten austeilt. „Purgatory Souls“ röhrt gerade nur 1:50 Minutendeftig schnell als wollten LUCIFER STAR MACHINE sich anschicken, den Punk-Geschwindigkeitsrekord brechen. „The Live You Dread“ geht unmittelbar in Richtung Horror-Punk, überraschenderweise kommt diese ihren Vorbildern aus Skandinavien und England in rein gar nichts nachstehende aus allen Rohren feuernd recht nahe stehende Combo - so höret und staunet, aus Germany (!)

Was für ein sattes Hardrock meets Punkbrett, welches das frühmorgendliche Aufwachen von 0 auf 100 beschleunigt, wie zahlreiche Nummern dieses herrlich derbe auf's Fressbrett hauenden Punk-Cocktails belegen, der kein Auge trocken lässt. Wenn mich jemand nach dem Sommerpartyalbum des Jahres fragt, hier die Antwort: 'Satanic Age' von LUCIFER STAR MACHINE! Herrlich deftig auf die Löffel gebend abgedrehtes Elixier. Harter Punk Rock n' Roll in essentiellster Form.
Abschalten, alle fünfe gerade sein, das Monster in sich rauslassen. - Sauuuugeil!

Mein Sommerrockpartyalbum des Jahres! 8,5/10