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DAWN RIDER - "Fate Is Calling (Part I)"


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VÖ: 21.10.05
(Massacre Records)

Homepage:
www.dawnrider.de

Wenn Majesty Mastermind Tarek Maghary etwas anpackt, dann richtig. Für sein neues Projekt Dawnrider bedient er sich gleich mal 20 Gastmusikern aus aller Herren Länder. Wer jetzt an eine Klon-CD seiner Hauptband denkt liegt weitestgehend falsch. Zwar wechselt Tarek das Genre Truemetal nicht unbedingt, erweitert sich musikalisch aber wesentlich, was mitunter wohl auch an den verschiedensten Musikern und ihren angestammten Stilrichtungen liegen dürfte. So entstand ein Konzeptalbum basierend auf einer Fantasy Geschichte das allerhand Abwechslung bietet. Das kurze Intro mal außen vorgelassen beginnt das etwas an Virgin Steele erinnernde „When our Troops Unite“ in Ami Metal Manier. Etwas düsterer und treibend gestaltet sich „They Conquered“ mit Mark Shelton und Bryan Patrick von Manilla Road. Dieser Titel könnte auch auf jeder Majesty CD stehen. Neue Wege bei „Fate is calling“, welches in den Bereich des epischen Gothic Metals geht und vom interessant gestalteten Duett mit Tarek und Johanna Mott (Midnight Symphony) lebt. Sven D’Anna von Wizard veredelt den schnellsten Song „The final Trail“, der somit eine interessante Wizard vs Majesty Variante darstellt. Richtig episch wird’s bei „Guarding the Gate“, bei dem Rob Rock mit Tarek am Gesang wechselt. Das getragene „Awaking the Night“ wird mit einem geilen Gitarresolo von Ross the Boss (Ex-Manowar) veredelt. Weitere Gastsänger sind u. a. James Rivera (Helstar), Michael Seifert (Rebellion/Black Destiny) bei „Assassin“, Andreas Babuschkin (Paragon) und Eumel Aumann von Final Breath bei “Master of the Black“. An Sixstringern haben u. a. die Majesty’s Rolf Munkes und Björn Daigger, die Battle Ram’s Gianluca Silvi und Davide Natali ihre Spuren bei den Stücken hinterlassen. Jetzt noch weitere Musiker namentlich aufzulisten wäre müßig. Stören sollte man sich aber nicht an der doch eher etwas dumpfen Produktion, die wohl auf den aufwendigen Mix aus allen eingeschickten Soloparts zurückzuführen sein dürfte. Holt euch „Fate is calling (Pt. I), lasst euch eine musikalisch spannend aufbereitete Geschichte in 13 Akten erzählen und geniest die stilistische Vielfalt dazu. Irgendwie hat das was von einem interessant gestalteten Hörbuch mit Fortsetzungscharakter.

Anspieltipps:
When our Troops unite
Fate is calling
The final Trail

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