STATIC ABYSS - Aborted From Reality

06 staticabyss
VÖ: 30.06.2023
(Peaceville Records)

Style: Death / Doom Metal

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STATC ABYSS

Die beiden Autopsy Recken Chris Reifert und Greg Wilkinson haben mit STATIC ABYSS ihre Death / Doom Nebenspielwiese und nach dem Debüt 2022 liegt nun schon das zweite Werk der Amis vor.
Mit dem Titelstück wird aber erst mal ohne Umschweife knallharter US Death zelebriert, der dann auch in geilen Blastbeats mündet, doch genau so schnell taucht das Duo dann in den Doom Sektor ab, um dort derb und dreckig zu agieren, aber dann daraus auch wieder mit voller Wucht zu trümmern, damit das Stück dann in klassischem US Up Tempo Death ausklingt. „Wormskinned“ ist mit seinem zähem Charakter zudem noch sehr atmosphärisch, aber dazwischen kommt immer ein tödlciher Death Metal Groove hinzu, der sich gewaschen hat und wenn Chris dann auch noch die Ballerparts in seiner gewaltigen Form knallen lässt, bin ich hin und weg. Dafür ist „Cathedral of Vomit“ ganz klar dem Doom zuzuornden und auch hier schaffen es die Beiden, eine unheilvolle Atmosphäre zu kreiren, die ihre bedrohliche Wirkung voll entfaltet, um dann wieder mit rasantem Death Metal „Cerebral Ghost“ zu eröffnen. In den tragenden Parts klingt mir das Riffing leider etwas zu gleichförmig, aber die knüppelnden Ausbrüche lassen da auch wieder vermehr positive Eindrücke zu. Auch bei den trägen Parts von „Mind Tentacles“ klingt die Klampfe wie in den vorherigen Songs, doch wenn der Death Metal ausbricht, um dann im Todes Groove weiter zu machen, fällt das nur leicht ins Gewicht und das Getrümmer entschädigt wieder. In dem gerade und genau einer Minute langem „Poisoned Limbs“ sind die Riffsd einerseits im Mid Tempo atmosphärisch, beim Geballer fett sägend und „Horizon of Cremains“ besit sich erst mal ganz fest im zäh kriechenden Doom Bereich. Hier haben wir eine höllsich düstere Atmosphäre und auf einmal geht es über Ufta US Death sogar zum Geknüppel über, wo STATIC ABYSS gnadenlos ans Werk gehen. Für mich ist „Crosses and Coffins“ das wohl abgedrehteste Stück des Albums, da werden die Riffs mitunter bewusst schräg zelebriert, da wird fast schon chaotisch geballert und der US Mid Tempo Death kommt hier besonders zur Geltung. Aus groovendem Mid Tempo bremst „Unrepentant Mutant Serpent“ in zäh eklige Ebenen ab und wirkt einfach nur unheilvolll, um danach in „Dehumanized“ nach kurzem Anlauf volles Rohr mit einigen Breaks zu ballern. Am Ende ist „The Static Abyss“ eine weitere, extrem höllisch kriechende Nummer, die mit teuflischer Atmosphäre nur so um sich wirft und das Album enden lässt. Chris und Greg machen das, was ihnen am Besten liegt, Death / Doom der traditionellen Art, doch leider klingt, wie schon angesprochen das Riffing oftmals zu gleichförmig, was aber nur leichte Abzüge bedeutet, so dass am Ende immer noch sehr gutw 7,9 von 10 Punkten da stehen.