SAMMATH - Grebbeberg

06 sammath
VÖ: bereits erschienen
(Hammerheart Records)

Style: Black Metal

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SAMMATH

Die niederländischen Black Metaller legen hier schon ihr siebtes Album vor, aber wenn man den Opener und Titeltrack so anhört, könnte man auch fast meinen, so extrem wie die Jungs drauf kloppen, dass sie auch ein Faible für Grindcore besitzen. Im „Reichswald“ wird es dann schon eher Black metallisch, denn hier wird zwar immer noch getrümmert, was das Zeug her gibt, doch gerade die Riffs sind frostig wie die Sau und das bitterböse Gekeife gibt dem Song noch den Rest. Doch ab dem Mittelpart wird eher das Mid Tempo bevorzugt und es kommt dank der Drums auch ein anständiges Donnern auf. Bei „Murderous Artillery „denkt man dank des unbarmherzigen Geprügel irgendwie automatisch an Marduk oder Endstille, obwohl gerade hier der Gesang auch mal etwas tief und bedrohlich wirkt und die Samples machen neben dem Drumfeuerwerk auch mächtig Wallung. „Last Gasp of the Dying“ beginnt zwar etwas drückender, aber auch dann rasen die Holländer auf der Überholspur wie die Berserker, um dann bei „Crushed, Shattered and Destroyed“ erst mal eine ganze Weile mit gedrosseltem Speed zu spielen. Mit den erneut kriegerischen Samples und dem ab und an eingestreuten Up Tempo kommt aber noch genügend Abwechslung auf. Dafür prügelt uns „Tot de laatste granaat“ wieder die Scheiße aus dem Schädel und blastet wie der Teufel, um danach bei „Decimated“ ein cooles Ufta Up Tempo Gehämmer zu bieten, das mit viel Double Bass untermauert wird. Am Ende ist „Stahl Und Feuer“ erst mal sehr atmosphärisch und tragend gehalten, um dann aber doch mit dem Tempo sehr gut zu variieren.
Am Ende ist das eine extrem brutale Black Metal Scheibe mit etwas zu dumpfem Sound, die auch an so manch andere Band des Genres erinnert, aber trotz alledem sind das noch sehr gute 7,2 von 10 Punkten.