TENEBRE - "Heart`s Blood"


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VÖ: 04.11.05
Style: GothRock
(Regain Records)

Homepage:
www.tenebre.com

Tenebre – ein mir bis dato völlig unbekannter Name, dabei ist die Band schon seit dem Jahr 1996 im Geschäft und kann schon auf so einige Veröffentlichungen zurückblicken. Laut Bandinfo hat sich in der Zeit des Bandbestehens ein Stilwechsel vollzogen und mittlerweile sind die fünf Schweden mitten im Gothrocksektor gelandet und scheinen sich dort auch sehr heimisch zu fühlen. Heart's blood vermittelt dem Hörer dieses Gefühl zumindest recht intensiv. Die CD ist sauber produziert, geht insgesamt angenehm ins Ohr und ist homogen strukturiert. Beim Reinhören vermisse ich während der ersten Tracks, die zwar gut sind, jedoch deutlich einen Mangel an Eigenständigkeit, klingt mir das Ganze doch zu sehr nach den 69 Eyes, woran vor allem Sänger Kalle Schuld hat, der den Frontmann der Finnen ziemlich gut kopiert, bzw. nach ihm klingt. Ab der Hälfte der Spielzeit wächst die CD jedoch deutlich und die Band tritt viel besser in Aktion. Neben den Sisters Of Mercy blitzt hier und da mal ein bisschen Billy Idol auf und auch seichte Type O Negative Assoziationen scheinen gelegentlich durch. Das ganze Album ist geprägt von tiefer Melancholie und dieses Grundfeeling ist so gut komponiert, dass es sich wie ein Teppich über die kompletten 41 Minuten Spielzeit ausbreitet. Blue geht gut unter die Haut und bringt eine starke emotionele Kraft mit, Nightmare ist parteill punkig und das kraftvollste Stück der CD, neben dem Titeltrack Heart's blood, der zusätzlich zu dem Powerriffing Erinnerungen an Glenn Danzig weckt. Alles in allem hat die CD keine wirklichen Tiefpunkte, leider aber auch keinen hervorstechenden Höhepunkt und spielt im guten Mittelfeld ohne Probleme mit.

Anspieltipps:
Nightmare
Heart's blood

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