TAILGUNNER - Guns For Hire


VÖ: 14.07.2023
(Fireflash Records)

Style: Heavy Metal

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TAILGUNNER

TAILGUNNER lassen ihrer fulminanten vom Juni 2022 datierten „Crashdive“-EP frisch das sehnsüchtigst erwartete Debüt 'Guns For Hire' folgen, der Titel erinnert an das gleichnamige AC/DC-Stück, doch davon sind TAILGUNNER allerdings meilenweit entfernt. Wirklich neu sind vor allem auch die vier Tracks der großartigen EP („Shadows Of War“, „Guns For Hire“, „Crashdive“, „Revolution Scream“, nicht wirklich. Durch sechs das zuvor bereits mehr als nur angedeutete Hochkaräterniveau erweiternde den vier Szene-Insidern selbstverständlich bekannten Songs hinzugefügte Ohrwurmhymnen lässt das TAILGUNNER-Debüt keinerlei Wünsche offen. Druckvoll ratternde Bassläufe, deftig krachende Filigran-Gitarrenriffbreitseiten, traumhaft flirrende Leadgitarrensoli und Hymnenflair an sämtlichen Ecken und Enden! In Craig Cairns (u. a. TITAN BLOOD) verfügen sie über einen phantastischen Sänger, der zahlreiche Stimmbandvarationen abruft, dabei über ein irrsinniges Stimmcharisma verfügt. Klassische Heavy Metalhelden der Prägung IRON MAIDEN; TOKYO BLADE, JUDAS PRIEST werden auch bei Hymnen vom Kaliber „New Horizons“ „White Death“, „Warhead“ und „Blood For Blood“ lebendig. Die Eingangssequenz des fast neunminütigen Schlußepos „Rebirth“ ist entfernt schon ein wenig von JUDAS PRIEST gerippt („Rock Hard, Ride Free!“) wird mit spannender IRON MAIDEN-Schlagseite kombiniert. TAILGUNNER sind zur Zeit die Band der Stunde auf dem tradtionellen Heavy Metalsektor allem voran bezüglich der NWOBHM und ihr 'Guns For Hire'-Debütalbum wird innerhalb der hießigen Metalpresse und Traditionsmetalfangemeinde durch die Decke schießen!

„Futures Lost“ zeigt eben genau jene Dynamik, wie sie IRON MAIDEN/TOKYO BLADE in den 80ern auszeichnete und mir damals wie heute wohltuende Schauer Gefühle beschert. Für Mischung und Mastering war übrigens ENFORCER-Bandkopf Olov Wikstrand zuständig,was der Produktion gewaltig entgegen kommt. Zehn Killer, keine Füller, jeder Schuß ein Volltreffer (!), bei dieser achtundvierzig Minuten von Anfang bis Ende vor Mitsing- und Headbanger-Alarm überquellenden Orige fließt alles wie aus einem Guß. Erstklassiger Hymnentobak auf Heavy-, Power-, Speedbasis für Traditionsmetalheads, denen es grundsätzlich nie genügend Filigranleasdoli in Verbindung zu gewaltig heavy röhrenden Riffs plus wuchtigem Schlagzeugpunch in einem Song geben kann. Auf das Gastspiel des beschlagenen Engländerquartetts beim KIT Rising III dürfen sich NWOBHM-Fans freuen.

Fazit: Mit jeder Note von unbändiger Energie und hochkarätiger Melodievielfalt gefütterter Heavy Metal aus dem Mutterland fesselnd harter Stromgitarrenmusik. Feiner Hymnentobak mit catchy Refrains auf TopNiveau. Ein Feuerwerk an herausragenden Melodien, fesselndem Gesang, feurigen RhythmusTempowechseln und pausenlos unwiderstehlich mitreissenden Groovlines. - Hammerscheibe! 9/10