SZNUR - Ludzina

VÖ: 24.07.23
(Godz ov War Productions)
Style: Black Metal
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SZNUR
Fleißig, fleißig, die Polen, hier haben wir innerhalb von gerade mal fünf Jahren das vierte Album der Black Metaller, wo der Intro Part bei „Kurwy“ cool ist. Dann aber wird mit hartem Riffing und drückndem Mid Tempo weiter gemacht und aus düsteren Parts heraus wird mit diesem satten Riffing auch mal zwei bis drei Stufen hochgefahren, bis es am Ende des Tracks auch in feinem Geballer mündet. „Płyny“ ist rein musikalsich fast schon vom klassischen Metal beeinflusst, doch dank der tiefen Vocals und dem frostigen Sägen kommt da der Black Metal doch mehr und mehr durch, auch wenn hier mehr dem Drive als der Aggression das Augenmerk geschenkt wird. Die Riffläufe sind auch in „Dwóch“ einfach ein Genuss, das Mid Tempo powert ohne Ende und auch wenn es teils sehr hymnisch klingt, wird dann doch der Knüppel gnadenlos geschwungen. Bei „Pole“ sind die Polen erst etwas hart, und verpsielt, dann nimmt das Stück Fahrt auf und knüppelt frostige Slaven raus, um dann aber auch epische Anleihen zu bieten. „Ul“ ist meist reines Geballer, doch die auflockernden Breaks sind passend gesetzt und auch „Stosunek“ ballert ohne Gnade erst mal voll drauf los, um dann immer weiter runter zu fahren und das Stück enden zu lassen. Als Dreingabe gibt es mit „Wojna“ ein Defekt Muzgó Cover und dann ist entgültig Schluss.
SZNUR sind hier ganz passabel unterwegs, der Sound dürfte etwas druckvoller sein, aber sonst ist alles in Butter, was 7 von 10 Punkten ausmacht.

