PANZRAM - Bastards

VÖ: 22.08.2023
(Foxdie Sounds)
Style: Goregrind
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PANZRAM
Zwei Jahre nach ihrem Debüt legen die Groovy Death Goregrinder nach und eines kann ich schon vorweg nehmen, es wird einfach nur geil.
Mit dem Titelstück geht es los und nicht nur, dass PANZRAM hier den dreckigen Groove lostreten und mit markerschütternden Growls alles voller Intensität angehen lassen, sie haben neben dem Drive auch massig Breaks der geilen Art dabei, die dem Stück schon einen Mega Kick geben. In „Son Of Bitches greifen die Vocals noch tiefer in das Geschehen ein und werden markant gegurgelt, die Riffs sägen mörderisch und abermals kommt dieser fett dreckige Groove zum Vorschein. Mit knackigen Drums, phantastischen Pig Squeals und einem coolen Ufta Drive ist „Hooster Bastard“ bestückt und danach wird bei „Morbid Misery“ erst mal etwas Gas gegeben, um dann mit diesem feinen Gegurgel sich wieder ins Mid Tempo fallen zu lassen, wo jeder am besten sofort einen Circle Pit startet. Geile Blastbeats zu Beginn von „Grind You Later Alligator“, ein Track, der bei dem Vocals teils an „Evil Dead“ erinnert, der groovt, der treibt und vor allem Gore Laune macht. Der Kopf geht bei „The Art Of Torture“ sofort in Bewegung, hier haben PANZRAM eine drückend heftige Nummer, die hier und da mal flott tackert, mit Samples versehen ist und damit total punktet. Bei „Bunch Of Bastards“ gurgelt es wieder einfach nur herrlich, hier kommt der Horror Gore Faible ans Tageslicht und auch wenn die Nummer mehr groovt als ballert, die Härte ist stets am Anschlag. Ins gepflegte Up Tempo geht anfänglich auch „Gore Grind Crocodile“, das dann aber von den Vocals hier wieder ein dreckiger und wüster Bastard ist, doch rein von der harten Mucke her kann man den Jungs auch eine technisch einwandfreie Leistung attestieren. Mit dem perfekten Up Tempo dem flotten tackern und den Samples ist „Repegatta“ ein perfektes Beispiel dafür, wie großartig PANZRAM in der Szene wüten. Highspeed und Up Tempo verprügelt mich in „The Railroad Butcher“, der dann zu einem dreckig ekligen Bastard wird, der alles zu fressen droht. Mit dem Cover von TPF mit dem Namen „Dana Paoas Double Penetration“ kommt erst mal locker flockig Sonnenstrand Feeling auf, bevor die Groove Walze zu rollen beginnt und es mit einer derben Schlagseite an purer Aggression total ausufert. Am Ende ist mit „Bobby Fletcher“ noch ein Meatknife Cover am Start und das macht genau so Wallung. Hier sind vor allem die fett walzenden Double Bass eine Macht für sich und abermals scheinen mich die Growls hier verschlingen zu wollen.
PANZRAM haben hier einen Mega Hammer in der Death / Goregrind Szene auf den Markt gebracht, die so geil ist, dass es schwer sein wird, diese intensive Orgie an Gewalt und Brutalität zu toppen, die Jungs überrollen mich förmlich und da rück ich freiwillig 9,6 von 10 Punkten raus.

